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Programm
April 2000
Sa. 1.4.
Gerry Hayes and
the Swing & Mainstream Seven
Gerry Hayes (vibes, voc, leader), Gil Kaupp (tp, flh), Ingo
Erlhoff (as, ts), Michael Lutzeier (ts, bs), Erwin Gregg (tb), Tizian Jost (p),
Branko Pejakovic (b), Michael Keul (dr). Nicht nur als Clubmanager des
“Allotria” und “Gerry’s” bereicherte Gerry Hayes seit 1979 die Münchener
Jazzszene. Als Bandleader ist er ein Garant für feinsten Mainstream Jazz.
“Die Mitglieder der Gerry Hayes Band sind alles namhafte Jazzmusiker und Gerry
spielt in dieser Band virtuos und höllisch swingend das Vibraphon. Wenn Gerry
dann noch zum Mikrophon greift und singt, werden Erinnerungen an Frank Sinatra
und Sammy Davis Jr.wach und man spürt, daß hier ein Super-Musiker mit Charme
und Ausstrahlung auftritt.” Eintritt 24,–/Mitglieder 12,–
So. 2.4. ab 11.00
International composers & improvisers ensemble forum munich presents
Come Sunday- Chicago Diary
11:00 Unterfahrt Kent Kessler- Kontrabass solo
12:00 Unterfahrt “The Chicago Improvisers Scene” Ein Vortrag von John
Corbett (Journalist) und Diskussion
15:00 Unterfahrt “Jeb Bishop Trio” Jeb Bishop (tb), Kent Kessler (b), Tim
Mulvenna (dr)
16:30 Echtzeithalle “Blhtz” Sebi Tramontana (tb), Fred Lonberg- Holm
(cello), Jim Baker (p, electronics), Michael Zerang (dr)
18:00 Echtzeithalle “Knuckles” Lou Mallozzi (electronics), Mats Gustafsson
(sax), Sebi Tramontana (tb, electr.)
19:30Unterfahrt “Joe Harriott Project“ Ken Vandermark (sax), J. Bishop (tb),
T. Mulvenna (dr), Kent Kessler (b)
21:00 Echtzeithalle “Chicago Diary” ” Ken Vandermark (sax), J. Bishop
(tb), T. Mulvenna (dr), Kent Kessler (b), ” Lou Mallozzi (electronics), Mats
Gustafsson (sax), Sebi Tramontana (tb, electr.), Fred Lonberg- Holm (cello), Jim
Baker (p, electronics), Michael Zerang (dr)
Karten zum Preis von 25 DM für das Gesamtprogramm sind ab dem 17.3.00 bei München
Ticket (089-54818181) oder an der Abendkasse des Jazzclub Unterfahrt im EINSTEIN
Kulturzentrum, Einsteinstraße 42 zu erhalten.
Mo. 3.4.
Harald Rüschenbaum
Jazz Orchestra
Projekt 3: Stan Kenton
Stan Kenton ist für viele Big Band Liebhaber der Inbegriff für großorchestralen
Big Band Sound. Das Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra hat Original-Arrangements
des Kenton-Repertoires zusammengetragen. Ein Abend voll mit der Musik von Stan
“The Man” Kenton.
Eintritt 16,—/Mitglieder 8,—
Di. 4.4. Avantgarde
Special
Marty Cook’s Fractal Gumbo
Marty Cook (tb), Geoff Goodman (g), Gunnar Geisse (g). Der in New
York geborene Marty Cook ist laut dem “Penguin Guide of Jazz” der “führende
zeitgenössische Posaunist”. In den beiden Gitarrissten Geoff Goodman und
Gunar Geisse, der vor kurzem ein Kompositionsstipendium erhalten hat, hat Cook
zwei kongeniale Partner zur Umsetzung seines musikalischen Konzeptes gefunden.
Zwischen die abenteuerlichen Klangmixturen der beiden Gitarristen mischt sich
der traditionell erscheinende Klang von Marty Cook’s Posaune, und dem
Ausnahmemusiker gelingt es immer wieder, hierbei völlig neue, eigene Wege zu
kreieren. “Marty Cook, einst der innovativen 60er- Jahre Avantgarde- Szene
entsprungen, bleibt ein unberechenbarer Freigeist.” (SZ) Eintritt
20,—/Mitglieder 10,—
Mi. 5.4.
Monk’s Mood
Claus Raible (p), Johannes Enders (ts), Martin Zenker (b) und
Rick Hollander (dr) spielen Kompositionen von Thelonious Monk und anderen großen
Komponisten. Eintritt 18,—/Mitglieder 9,—
Do. 6.4. Highlight
Mark Helias’
“Open Loose”
Mark Helias (b), Tony Malaby (sax), Tom Rainey (dr)
“Musik ist von Natur aus eine soziale Kunstform. Sie sucht Leute- als Spieler
und als Zuhörer- in Gruppen zusammenzubringen” (Mark Helias). Der
Ausnahmebassist, bekannt durch seine Zusammenarbeit mit Ray Anderson präsentiert
sein neues Trio “Open Loose”. Tony Malaby, einer der aktivsten Musiker der
New Yorker Szene verbindet in seinem Spiel “straight- ahead” mit “free”.
Der Schlagzeuger Tom Rainey, zuletzt mit “Big Satan” im Februar in der
Unterfahrt zu Gast, sorgt für coolen Rock und groovenden Swing ebenso souverän
wie für die anspruchsvollen Begleitungen freierer Natur. Helias letzte, bei
Enja- Records veröffentlichten CDs wurden von der Kritik mit Lob überschüttet
und erhielt im “Downbeat Magazine” 4 Sterne.
Eintritt: 24,-/ Mitglieder 12,-
Fr. 7.4.
Eliane Cueri /
Gitta Kahle 4et feat. Stephen Magnusson (git)
Gitta Kahle (ts), Eliane Cueni (p),
Björn Meyer (eb), Lukas Bitterlin (dr).
Dieses Konzert wird veranstaltet mit freundlicher Unterstützung der “Pro
Helvetia”
Diese aus der Schweiz stammende Formation um die Saxophonistin Gitta Kahle und
die Pianistin Eliane Cueni ist bereits zum zweiten Mal in der Unterfahrt zu
Gast. Kahle’s Spiel ist melodiös verspielt und von einer grossen emotionalen
Tiefe. Cueni überzeugt als ausdrucksstarke Melodikerin und interessante
Begleiterin. Zum Konzept des Gitta Kahle / Eliane Cueni Quartetts gehört das
Auftreten mit verschiedenen Gastsolisten. Der australische Gitarrist Stephen
Magnussonn stellt mit seinen energiegeladenen Soli und seinem kommunikativen
Spiel eine wunderbare Bereicherung dar.
Eintritt 20,—/Mitglieder 10,—
Sa. 8.4.
The Nikkotreeo and the Finish
Timo Lassy (sax), Sebastian Gampert (p), Guy Levy (b),
Stefano Corrias (dr)
Der Münchner Pianist Sebastian Gampert vereinigt mit diesem Quartett Musiker
aus Finnland, Israel, Italien und Deutschland. Das Repertoire der Band kommt aus
der Feder von Gampert, “......dessen kreative und facettenreiche Kompositionen
einen weiten Bogen von bizarrem Hardbop über gefühlvolle Balladen bis hin zu
frei improvisierter Musik spannen, stets im Rahmen von feingeschliffenen
Arrangements” (Süddeutsche Zeitung). Eintritt 18,—/Mitglieder 9,—
So. 9.4.
Jam Session -
Ltg: Hermann Breuer
Die Sessions im April werden vom Pianisten und Posaunisten
Hermann Breuer geleitet. Hermann Breuer ist Dozent am Konservatorium in München,
einer der wichtigsten Vertreter der Münchner Jazzszene und ein herausragender
Musiker. Eintritt: 8,–
Mo. 10.4.
Harald Rüschenbaum Jazz
Orchestra
Solist: Thomas Stabenow (b)
ThomasStabenow ist einer der gefragtesten Kontrabassisten im In- und Ausland und
legt in zahlreichen Konzerten und Aufnahmen das Fundament für viele Jazzmusiker
der internationalen Szene. Seine Kompositionen hat er von ausgezeichneten
Arrangeuren bearbeiten lassen und werden vom HRJO zum Klingen gebracht. Eintritt
19,—/Mitglieder 10,—
Di. 11.4. vocal highlight
NADA
Bettina Koziol (sopran), Annette Frank (mezzosopran), Beate
Sampson (alt), Martin Klingeberg (bariton), Martin Zenker (b), Billy Elgart (dr)
“Nada” ist ein Begriff aus dem Sanskrit und bedeutet Klang. Vier Sänger
haben sich mit einem Kontrabaßisten und einem Schlagzeuger unter diesem Namen
zu einem modernen Vokalensemble zusammengefunden. Bettina Koziol gelingt es mit
ihrer Gruppe, die Tradition der großen a capella Ensembles der Jazzgeschichte
in die neunziger Jahre zu transportieren. Durch den Verzicht auf
Harmonieinstrumente bleiben die sensiblen, eigens für dieses Ensemble
komponierten Werke, transparent und klar. Nada ist zeitgenössische Vokalmusik
auf höchstem Niveau, ehrgeizig, virtuos, und jenseits aller Routine. Eintritt
20,—/Mitglieder 10,—
Mi. 12.4. Highlight:
Marc Copland, John Abercrombie, Kenny
Wheeler
Bereits zum vierten Mal kommt das aussergewöhnliche Duo mit dem
Pianisten Marc Copland und dem Girarristen John Abercrombie nach Europa, diesmal
jedoch zum Trio erweitert durch den in London lebenden, kanadischen Trompeter
Kenny Wheeler. Letzterer schon zu Lebzeiten eine Legende der modernen
Jazzgeschichte mit einem ganz eigenen, unverwechselbaren Stil. “Die eng
befreundeten Virtuosen erschaffen ein homogenes Ganzes, als entspränge es nur
einem Musiker, und doch breitet sich ein swingendes Orchester von Klängen aus,
in dem nie ein Element fehlt. Die Instrumente ergänzen sich einander mit höchster
Sensibilität. Angedeutete Motive werden vom Gegenüber aufgegriffen und
weiterentwickelt, oder man setzt Kontrapunkte durch in Spannung
zueinanderstehende, unabhängige Melodieführung” (Passauer Neue Presse).
Eintritt 28,—/Mitglieder 14,—
Do. 13.4.
Claus Koch and the Boperators
Claus Koch (ts), Claus Raible (p), Martin Zenker (b) und Rick
Hollander (dr). The Boperators wurden 1994 von Claus Koch und Claus Raible gegründet..
Die pulsierende Kraft und die harmonische Finesse des Bebop bilden die Grundlage
für die Musik des Quartetts. In wechselnden Besetzungen spielte die Band auf
zahlreichen internationalen Festivals und in namhaften Jazzclubs. Das Programm
besteht zum großen Teil aus Eigenkompositionen sowie einigen Bearbeitungen von
ausgewählten Jazz-Standards.
Eintritt 18,—/Mitglieder 9,—
Fr. 14.4. Special
Concert
Peter O’Mara Band
Peter O’Mara (git), Florian Trübsbach (sax), Micha el Hornek
(keys), Florian Schmidt (bass), Guido May (dr). “O‘ Mara guides his group
through a series of well constructed funky jazz instrumentals, with punches that
the Brecker Brothers would be proud of” (4½Stars). So schreibt das
Jazzmagazin “Downbeat” über die letzte Produktion des in München ansässigen
australischen Gitarristen Peter O’Mara. Dieser gehört schon seit vielen
Jahren zur Spitze der europäischen Jazzszene, seine Zusammenarbeit mit Dave
Holland, Joe Lovano oder Bob Mintzer belegen dies auf eindrucksvolle Weise. Die
Peter O’Mara Band war Preisträger der “Hennessy Jazz Search 1998”.
Eintritt 22,—/Mitglieder 11,—
Sa.15.4.
Melanie
Bong & Fantásia
Melanie Bong (voc, comp), Johannes Enders (sax/ fl), Christian
Doepke (p, keys), Martin Scales (git), Patrick Scales (e-b), Kai Richter (dr).
Die seit kurzem inMünchen wohnende Sängerin Melanie Bong- Schülerin von
Sheila Jordan- ist eines der wenigen großen Vokaltalente der deutschen Szene.
Sie verfügt über eine technisch hervorragend ausgebildete Stimme, hat sich
intensiv mit brasilianischer Musik auseinandergesetzt und weiß dies auf einer
Livebühne umzusetzen. Sie präsentiert zudem Eigenkompositionen, inspiriert von
Komponisten wie Ivan Lins, Joyce oder Djavan.Mit diesem Konzert tritt Melanie
Bong zum ersten Mall mit ihrer hochkarätig besetzten Band “Fantásia” vor
das Münchner Publikum. Eintritt 22,—/Mitglieder 11,—
So. 16.4.
Jam Session
unter der Leitung von Hermann Breuer
siehe Ankündigung vom 9.4. Eintritt 8,-
Mo.17.4.
Harald Rüschenbaum
Jazz Orchestra
Projekt Nr 4: Duke Ellington
Projekt Nr. 4 ist Duke Ellington gewidmet. Im April 1999 hätte Ellington
seinen 100sten Geburtstag gefeiert. Wie im letzten Jahr wird die Energie seiner
Musik die Band inspirieren und die “Unterfahrt” in den “Cotton Club”
oder das “Apollo Theatre” verwandeln. Eintritt 19,—/Mitglieder 10,—
Di. 18.4.
Sophie sings
Jobim
Take me to rio
Sophie Wegener (voc), Tizian Jost (p), Sava Medan (b), Hajo von Hadeln (dr).
“Minha alma cante, vejo o rio de Janeiro.....”. Meine Seele singt, wenn ich
Rio de Janeiro erblicke...” So beginnt “Samba de aviao”, eines der weniger
bekannten Stücke von Antonio Carlos Jobim, Brasiliens berühmtesten
Komponisten. Er hat unzählige Songs geschrieben, zusammen mit Stan Getz und
Astrud Gilberto mit seinem damaligen Hit “The Girl from Ipanema” das Bossa-
Novafieber in den USA und der ganzen Welt entfacht, war Pianist und Sänger.
“Tom” Jobim also ist dieser Abend gewidmet, präsentiert werden seine schönsten
Kompositionen von der Münchner Sängerin Sophie Wegener und ihrem Trio.
Eintritt 18,—/Mitglieder 9,—
Mi 19.4.
Jelly Soul
Edith Steyer (sax,cl), Martin Spiegelberg (git), Peter Wegele (p),
Rainer Lewalter (b), Jörn Böttcher (dr). Jelly Soul ist eine Band, die aus der
großen Vielfalt der schwarzen, amerikanischen Musik schöpft. Das Münchner 5et
um Edith Steyer spielt von der Musik des New Orleanser Pianisten Jelly Roll
Morton bis zum Soul der “Temptations” oder Ray Charles einfach alles, was
groovt und Spaß macht. Rhythm & Blues, kubanische Montunos gehören genau
so in das Repertoire wie die eine oder andere Eigenkomposition.
Eintritt 18,—/Mitglieder 9,—
Do. 20.4.
Notker Zikeli’s Zikeli Zentral
Notker Zikeli (as), Hugo Siegmeth (ts), Andreas Mederl (tp),
Marc Schmolling (p), Martin Zenker (b). Es gibt wenige Musikstile im Jazz, die
sich über Jahrzehnte einer anhaltenden Popularität erfreuen können. Zu diesen
gehört die Musik der ‘Blue Note’ Ära, in der Musiker wie Horace Silver,
Herbie Hancock oder Lee Morgan einen ganz bestimmten Sound kreierten. Zikeli
Zentral widmet sich ausschließlich der Musik des ‘Blue Note’ Labels aus den
frühen 60iger Jahren und jenem unverwechselbaren Sound.
Eintritt 18,—/Mitglieder 9,—
Fr. 21.4.
Karfreitag:Geschlossen
Sa. 22.4. B. H. Hopper
Management presents Rising Star:
Brian Blade Fellowship
Brian Blade (dr), Donnie Mc Caslin (ss, ts),.Myron Walden (as) Jon
Cowherd (p, el-p), Dave Easley (steel git), Kurt Rosenwinkel (git), Chris Thomas
(b),
Brian Blade ist einer der universellsten Musiker der jüngeren
Musikergeneration. Er hat bereits mit Kenny Garrett, Pat Metheny gearbeitet, war
Mitglied in Joshua Redman’s Band und ist auf den letzten Veröffentlichungen
von Joni Mitchell zu hören. Er hat einen unglaublichen musikalischen
“Instinkt” und die Gabe, der Musik vom Schlagzeug aus Struktur zu geben.
Eintritt: 24,-/Mitglieder 12,-
So. 23. / Mo.24.4
Stephan
Zimmermann 5et
Stephan Zimmermann (tp), Jason Seizer (ts), Markus Becker (p),
Ernst Techel (b), Rick Hollander (dr). Stephan Zimmermann ist einer der
meistbeschäftigten Trompeter in der deutschen Jazzszene. Seine musikalische
Vision verwirklicht Zimmermann auch in seinen Kompositionen, die er für
Quintettbesetzung geschrieben hat. Seine Tunes haben als wichtigste Merkmale das
Verwenden von ungewöhnlichen harmonischen Verbindungen, zweistimmige,
kontrapunktische Melodieführung und den Aufbau großer Spannungsbögen Das
ganze umgesetzt von einer Jazzformation, die durch ihre energiegeladene
Spielweise jeden Zuhörer in ihren Bann zieht. Eintritt 22,—/Mitglieder 11,—
Di. 25.4.
Unterbiberger Hofmusik feat. Claudio
Roditi (tp)
Irene Himpsl (acc), Martina Holler (harfe), Hubert Hohmann, (tu),
Erwin Gregg (tb), Franz Josef Himpsl (tp), Xaver Himpsl (tp), Ludwig Himpsl
(horn, trommel). „Eine neue Spielart bayerischen Brauchtums - die
Unterbiberger Hofmusik begeistert mit einer Vermischung von Jazz und Folklore.
Die musikalische Breite dieses Ensembles - deren Musik beinahe süchtig nach
mehr macht - ist erstaunlich. Es wechselt mühelos die Klangfarben, die
Instrumente, die Rhythmen von Niederbayern nach Brasilien und wieder zurück.“
(SZ) Eintritt 22,—/Mitglieder 11,—
Mi. 26.4. CD Präsentation
Alex Czinke & Band
Alex Czinke (git), Jan Eschke (p, Florian Schmidt (b), Stefan
Noelle (dr). Der Gitarrist Alex Czinke präsentiert erfrischend akustischen
Popjazz. Das Repertoire der Band besteht großenteils aus Eigenkompositionen des
Bandleaders, der nach Abschluß seines Musikstudiums an der „New York New
School“ Ende 1997 dieses 4et ins Leben rief. Czinke präsentiert seine kürzlich
erschienene CD “Many Answers and No Question”. Eintritt 18,—/Mitglieder
9,—
Do. 27.4. Highlight
Summit Jazz Orchestra feat. Clark Terry
(tp)
Jazzlegende Clark Terry, der dieses Jahr seinen achtzigsten
Geburtstag feiern wird, war nicht nur der erste Musiker, der sowohl bei
Ellington und Basie spielte, sondern auch der erste schwarze Studiomusiker in
New York und ein Pionier des Flügelhorns im Jazz. Er war und ist Vorbild für
Generationen von Trompetern, einer seiner großen Bewunderer war kein geringerer
als Miles Davis. Das Summit Jazz Orchestra hat einen Großteil des Programms für
die Tournee in enger Absprache mit Clark Terry schreiben lassen, junge
herausragende Arrangeure der deutschen Szene haben Standards und
Eigenkompositionen bearbeitet. Eintritt 34,—/Mitglieder 17,—
Fr. 28.4. special
concert
Victor Alcántara / Florian Trübsbach
Quintett
Florian Trübsbach (ss,as), Peter Tuscher (tp), Victor Alcántara
(p), Andreas Kurz (b), Bastian Jütte (dr).
Victor Alcántara und Florian Trübsbach verbindet eine lange persönliche und
musikalische Freundschaft. Beide mehrfache Preisträger und
Kompositionsstudenten, stets bemüht, eine eigene musikalische Sprache zu
entwickeln. Ihre am Hardbop orientierte Musik findet in dem Münchner
Ausnahmetrompeter Tuscher– neben Trübsbach zweiter Frontman- die perfekte Ergänzung.
Eintritt 22,—/Mitglieder 11,—
Sa. 29.4. ACT präsentiert:
Beirach - Huebner - Round
about Bartók
Richie Beirach (p), Gregor Huebner (viol)
Der Pianist Richie Beirach und Geiger Gregor Huebner setzen fort, was
bereits das Hauptthema des “Third Stream” in den 50er Jahren war: Sie
verschmelzen in ihrer Musik Stilelemente von Klassik und Jazz. Hier wird
absichtlich auf den Schlagzeuger verzichtet, um die kammermusikalische Intimität
nicht einzuschränken. “Wenn Sie ein Haus betreten, wollen Sie nicht vom
Eingang durch das Badezimmer in das Wohnzimmer gelangen”, vergleicht Richie
Beirach das gemeinsame Improvisationskonzept. Die Improvisationen dieses außergewöhnlichen
Duos sind Ketten von Ideen mit einer eigenen Dramaturgie und ähnlich überlegten
Strukturen wie niedergeschriebene Werke. Eintritt 22,—/Mitglieder 11,—
So. 30.4.
Jam Session
Leitung: Hermann Breuer (siehe 9.4.) Eintritt 8,–
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