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Mi. 1.4. tango nuevo
LUIS BORDA CUARTETO
Die Gitarre als Peitsche, die zum Tanz aufschlägt: Luis Borda hockt mit
gespannter Würde hinter seinem Instrument und läßt die Rhythmen schnalzen. Zwar spielt
er die sonst zahme und smarte klassische Gitarre, aber in Bordas Händen muß sie den
Tango bezwingen. Und der ist bekanntlich alles andere als smart. Sondern unerbittlich
immer mit einem Fuß im Grab, oft derb draufgängerisch, aber auch sentimental und dann
wieder tief traurig." R.J.Brembeck SZ 7/97. Mit seinem ungewöhnlich besetzen
Quartet, Regine Noßke (viol), Helena Rüegg (bandoneon) und Inna Surzhenko (p),
zelebriert der in der Nähe von Buenos Aires geborene und seit einem Jahr in München
lebende Luis Borda (git) den Tango nuevo, mit konzentriertem Ernst und spürbar ganzer
Seele. Eintritt 20,/Mitglieder 10,
Do. 2.4.
JASON SEIZER QUARTET
Nachdem Jason Seizer im Januar diesen Jahres ausgiebig mit dem Gitarristen Peter
Bernstein auf Tour war, präsentiert er nun das Quartet mit dem er seit über 5 Jahren
zusammenarbeitet. Bestehend aus Klavier, Bass, Schlagzeug und Saxophon und somit eng mit
der Jazz Tradition verbunden, hat diese Gruppe ihren eigenen Sound als Ensemble
entwickelt. Die Gruppe spielt Musik "from the sophisticated mainstream of jazz",
interpretiert die Kompositionen innerhalb der Logik des Materials und verleiht ihnen durch
solistische Virtuosität einen starken Ausdruck. Jason
Seizer (ts), Walter Lang (p), Nic Thys (b), Rick Hollander (dr). Eintritt
18,/Mitglieder 9,
Fr. 3.4.
HENNING SIEVERTS siebenundvierzigelf"
Henning Sieverts (b) lädt sich heute drei Jungs ein, die mit allen
(Kölnisch) Wassern gewaschen sind: Matthias Erlewein (ts) und Jochen Rückert (dr)
gewannen den ersten "Blue Note - Hennessy Jazz Search", Norbert Scholly (git)
den Solistenpreis bei der "European Jazz Competition". Alle drei spielen u.a.
mit der WDR Bigband und auf Festivals wie dem Jazzfest Berlin oder Jazz Baltica. Die
Musik: Energiegeladen, hoch interaktiv. Erfrischungstücher an der Kasse. Eintritt
18,/Mitglieder 9,
Sa. 4.4. Traditional Jazz
HABERJAZZBAND
20 Jahre Unterfahrt - 19 Jahre Haberjazzband; Die HJB schöpft zu diesem Jubiläum
die Bühne und das stilistische Klangspektrum der Unterfahrt weitgehend aus: Im Trio bis
zur 8-Mann-(fast) Bigband swingt die HJB vom Dixieland bis zur Westküste. Andreas
Schneider (tp, flh), Thomas Haberzeth (cl, voc), Felix Hoderlein (tb), Stefan Schneider
(ts, bcl), Fritz Tiller (p), Roland Holley (b), Matthias Hoderlein (bj, git) und Herbert
Banani" Wittemer (dr). Eintritt 18,/Mitglieder 9,
Sa. 4.4.
JAZZCLUB UNTERFAHRT & MUSIK ZWISCHEN DEN STÜHLEN
präsentieren im FREIEN MUSIKZENTRUM (Ismanigerstr. 29)
Einlaß: 20Uhr, Beginn: 2030 Uhr
GO GUITARS
ist die Lust an der Entdeckung, Erarbeitung und Präsentation innovativer
zeitgenössischer E-Gitarren-Musik. GO GUITARS ist ein Ensemble fünf kreativer
Gitarristen - "go" (jap.) fünf - die auf der Suche nach außergewöhnlichen
Kompositionen für ihr Instrument immer wieder fündig werden. GO GUITARS ist eine
Komposition der New Yorkerin Lois V.Vierk, die die Gruppe im Rahmen des Münchner
Festivals für Neue Musik europaweit uraufführte. GO GUITARS spielt auch Frith, Cage,
Wolff und Lanza. GO GUITARS sind Christian Bergmann, Gunnar Geisse, Gregor Holzapfel,
Harald Lillmeyer und Adrian Pereyra. Eintritt 20,/Mitglieder 10,
So. 5.4.
JAM SESSION offene Bühne mit den Stars der
Münchner Szene Eintritt 5,
DI. 7.4.
ÖZAY (voc) GUNTHER KLATT & TIZIAN TR/BRD
Nach einer erfolgreichen Goethe-Institut Tournee des Trios durch
Indien, Bangladesch, Sri Lanka und Pakistan im vergangenen Februar, ist die türkische
Sängerin Özay endlich mal wieder in der Unterfahrt zu hören. Die exzellente
Jazz-Vocalistin, mit der blues-geschwärzten, klaren, durchdringenden Stimme, die stets
einen Schuß Schwermütigkeit und einen Hauch türkischer Folklore durchscheinen läßt,
präsentiert mit den beiden Münchner Musikern Gunther
Klatt (ts) und Tizian Jost (p) ein Balladen Programm, voller Charme, Brillanz und
Intensität. Eintritt 20,/Mitglieder 10,
Mi. 8.4.
EVAN TATE "SPHERICAL"
feat. Paulo Cardoso (b) und Bill Elgart (dr)
Auf Empfehlung meines Lehrers, Joe Allard, einem Meister des
Saxophons, kam ich 1987 nach Europa. In Wien, meiner ersten Station hier in Europa,
erkannte ich, daß die europäische Szene nicht nur aus verschiedensten Einflüssen
zusammengefügt wurde, sondern auch eine eigene Botschaft verkündete: sie spiegelt Leben
und Stadium des Jazz in Europa. Mit Neugierde und Spannung ließ ich diesen eigenen Stil
auf mich wirken, und erweiterte meine Musik und mein Spiel. Mein Saxophonspiel ist nicht
nur durch den Be Bop, sondern auch sehr stark durch die Konzerttechnik geprägt. Meine
Herausforderung ist es, die Sprache des Altsaxophons im Jazz in eine andere Richtung zu
führen und somit die Kunst des Jazz weiterzuentwickeln." Evan Tate (as), Paulo
Cardoso (b), Bill Elgart (dr). Eintritt 18,/Mitglieder 9,
Do. 9.4.
HELMUT KAGERER TRIO feat. PETER TUSCHER (tp)
Helmut Kagerer, der u. a. mit Don Pullen, Sam Rivers und Arthur Blythe
arbeitete, kommt heute mit seinem eigenen Trio, das er um den Münchner
"Trom"-Peter Tuscher erweitert hat. Helmut Kagerer (git), bekannt für seine
horn-like" Phrasierungen und seinen natürlichen Ton, spielt Originals und
ausgesuchte Kompositionen von Jimmy Heath, Wes Montgomery u.a.. Mit Eugen Apostolidis (b)
und Guido May (dr). Eintritt 18,/Mitglieder 9,
Fr. 10.4. geschlossen! Karfreitag
Sa. 11.4. & So. 12.4. special concert
JOHANNES HERRLICH
Jazz Quintet Collage
Johannes Herrlich (tb), Jason Seizer (ts), Walter Lang (p), Karoline Höfler
(b) und Rick Hollander (dr). .....In der Musik des Quintetts lassen sich klare
Entwicklungen feststellen: eine gewachsene Souveränität im Umgang mit dem amerikanischen
Standardmaterial etwa; eine frische Vorliebe für ungewöhnliche und originelle
Arrangements, und nicht zuletzt auch eine Art Aneignung musikalischer Sprachen, die
längst über den bl0ßen Epigonismus hinausgewachsen ist." (Richard Farber,
Jazzjournalist) Eintritt 18,/Mitglieder 9,
Mo. 13.4. Ostermontag
THANK YOU, MISTRESS
Mitbegründer der Unterfahrt Mike Uitz spielt zum 20jährigen Jubiläum.
Margie Gschlössl (as, bs), Olaf Bradatsch (tb), Roland Reinke, Jürgen Moritz (git),
Gunnar Geisse (git, banjo, mandoline, ukulele), Kent Kyner (fender rhodes, organ,
digitones), Peter Hops (b), Bastian Jütte (dr, ballaphon), Axe (samples). Bemerkungen:
Hit me with your rythmstick. Hit me slowly, hit me quick. Hit me. I.D. Free music for open
minds beyond all kategories. The torture never stops. F.Z. Eintritt 18,/Mitglieder
9,
Di. 14.4.
MELANIE BONG (voc) & CAMINHOS CRUZADOS A/BR/BRD
Schon zur Studienzeit in Graz kreuzten sich die Wege der deutschen Sängerin
Melanie Bong, des brasilianischen Gitarristen Fernando Correa und des österreichischen
Bassisten Adelhard Roidinger. Zwischen Jazz, Modern Jazz, Free Jazz, brasilianischer
Rhythmik und Liedkunst, sowie Eigenkompositionen der drei Künstler, kreuzt ihre Musik
alle Facetten, die jeder einzelne von seinem Weg mitbringt. "My father is a
gipsy..." heißt es z.B. in einer Komposition von Melanie Bong, in der sie aus ihrem
Leben erzählt. Adelhard Roidinger (b), Fernando Correa (git) und Melanie Bong (voc).
Eintritt 18,/Mitglieder 9,
Mi. 15.4.
A TRIBUTE TO THE FUNKY METERS
Vier alte musikalische Freunde treffen sich nach längeren Zeit zu einem
zwanglosen "Tribute to the Meters", einer der funkigsten Bands aus New Orleans.
Daß die vier zu (nicht nur) "Germanys Finest" gehören, sollte der Sache
auch keinen Abbruch tun. Viel Spaß! Roberto Di Gioia (p, keys), John Schröder (git),
Christian Diener (b) und Falk Willis (dr). Eintritt 18,/Mitglieder 9,
Do. 16.4.
LITTLE BIG BAND
Kompositionen und Arrangements von Bandleader Wolfgang Roth, bei denen
Klangvielfalt und Spaß an pfiffigen Konzepten im Vordergrund stehen, in einer Besetzung,
die bei allem der Spielfreude jeden Raum läßt und - räumlich ebenso wie stilistisch -
auf die Bühne der Unterfahrt paßt. Thomas Benzko, Andrew McNaughton (tp, flh), Julia
Weder (tb), Wolfgang Roth (as, cl), Wolfhard Metz (ts, fl), Dietrich Weder (bs, oboe),
Antje Uhle (p), Chris Lachotta (b) und Martin Kolb (dr). Eintritt 20,/Mitglieder
10,
Fr. 17.4. 40jähriges
Bühnenjubiläum von Joe Haider
SANDY PATTON (voc) & JOE HAIDER TRIO
Joe Haider - 40 Jahre Jazz. Seine Jazzkarriere begann er als Leiter des
Haustrios im legendären Münchner Jazz Club "Domicile". Er machte sich als
langjähriger Direktor der "Swiss Jazz School" in Bern verdient und wurde für
seine Aktivitäten mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen geehrt, u.a. mit dem
"Großen Kulturpreis" des Kanton Bern. Joe Haider, der sich dem modernen
swingenden Jazz verschrieb, spielte in seine musikalischen Laufbahn mit international
bekannten Künstlern. Die Liste der Musiker, mit denen er auf der Bühne stand, liest sich
wie das "Who is Who" der Jazzgeschichte. Joe Haider begeht sein vierzigstes
Bühnenjubiläum mit der amerikanischen Sängerin Sandy Patton, bekannt durch ihre Arbeit
mit Linoel Hampton, Al Gray, Dizzy Gillespie, Scott Hamilton u.a... Sandy Patton (voc),
Joe Haider (p), Thomas Dürst (b) und Alberto Canonico (dr) - das heißt für den Zuhörer
moderner, swingender Jazz, Standards genau wie eigene, für das Trio konzipierte
Kompositionen und Arrangements. Herzlichen Glückwunsch, Joe! Eintritt
24,/Mitglieder 12,
Sa. 18.4. B.H.Hopper Management presents Rising Star
JESSE DAVIS QUARTET
Die im April 1996 vom B.H.Hopper Management ins Leben gerufene Konzertreihe
"Rising Star" (nun also schon im dritten Jahr) bescherte der Unterfahrt schon so
manche Sternstunde im Jazz. An dieser Stelle ein herzliches Danke Schön" an
Burkhard Hoppe, Stefan Knieper und Thomas für ihren Einsatz und die erfolgreiche
Zusammenarbeit. Der Altsaxophonist Jesse Davis gehört zu den neuen "young lions of
jazz" aus New Orleans. Dort studierte er bei Ellis Marsalis an dem "New Orleans
Centre for Creative Arts", um dann später an der "North-Eastern Illinois
University", dem "William Patterson College" in New Jersey und der
"New School" in New York als außergewöhnlicher Musiker hervorzustechen. Schon
1989 wurde er vom Down Beat Magazine mit dem Titel "Most Outstanding Musician"
ausgezeichnet. Er spielte u.v.a. mit Jack McDuff, Cedar Walton, Benny Golson , Roy
Hargrove, und ging 1996 als Teil des "Sax Machine" Paketes mit Phil Woods,
Charles McPherson und Gary Bartz auf Europatournee. Mit Peter Martin (p), Roland Guerin
(b) und Donald Edwards (dr) ist Jesse Davis (as) heute Abend der aufgehende Stern in der
Unterfahrt. Eintritt 24,/Mitglieder 12,
So. 19.4.
JAM SESSION offene Bühne mit den Stars der
Münchner Szene Eintritt 5,
Di. 21.4.
AKI TAKASE (p) KIMIKOH ITOH (voc) - Japan
Kimiko Itoh wurde in den letzten fünf Jahren regelmäßig von der Zeitschrift
"Swing Journal" zur besten weiblichen Jazz Sängerin Japans gewählt. Ihr
letztes Album "Sophisticated Lady" bei dem so namhafte Jazzmusiker wie Michael
Brecker, Ronnie Cuber, Steve Gadd und Eddie Gomez mitwirkten, bewies nachhaltig ihren
hohen internationalen Standard als Jazz & Pop Sängerin. Als erste japanische
Jazzsängerin konnte sie in die All-American Charts gelangen. Neben ihrem kommerziell auf
Jazz Standards ausgerichteten Interesse, gilt Kimiko Itoh aber auch dem modernen, neuen
Jazz gegenüber als aufgeschlossen. Dies wird sie verstärkt mit ihrer japanischen
Kollegin Aki Takase beweisen. Geboren in Japan, aufgewachsen in Tokio, und seit 11 Jahren
in Berlin wohnhaft, setzt Aki Takase Maßstäbe für das Piano im zeitgenössischen Jazz.
Sie schätzt das eruptive Spiel, die rhythmischen Verkantungen, das abrupte Wechselbad der
Stile. Eintritt 24,/Mitglieder 12,
Mi. 22.4. free highlight
BORGMANN - MORRIS - CHARLES TRIO
Freies, spontanes Musizieren, am radikalsten und konsequentesten im Freejazz der
60er und 70er Jahre durchgesetzt, ist heute ein kleines Spezialgebiet. Diesem
Spezialgebiet widmet sich das Trio von Thomas Borgmann (ts), mit den beiden New Yorkern
Wilber Morris (b) und Denis Charles (dr). Das besondere an diesem Trio ist, daß zwischen
den beiden schwarzen Musikern und Thomas Borgmann eine ganze (und mehr als das) Generation
liegt. Die erste Platte, die der Berliner Saxophonist mit Charles hörte, wurde im Jahre
1955 aufgenommen - dem Geburtsjahr von Borgmann. Denis Charles findet man auf
Veröffentlichungen mit Cecil Taylor, Sonny Rollins, Don Cherry um nur einige zu nennen.
Mit Wilber Morris, der in Europa in den letzten Jahren vor allem immer wieder mit David
Murray und Charles Gayle zu hören war, verbindet ihn eine lange musikalische
Freundschaft. Eintritt 18,/Mitglieder 9,
Do. 23.04.
JÜRGEN SEEFELDER JAZZFORCE
feat. Tom van der Geld (vib)
Jürgen Seefelder (ts, ss), Tom van der Geld (vib), Thomas Stabenow (b) und Keith Copland (dr).
Jazzforce ist der Nachfolger des Jürgen Seefelder Quartets. Jazzforce präsentiert
akustischen Jazz auf höchstem Niveau, die Besetzung liest sich wie ein Whos Who der
internationalen Jazzszene. Der Saxophonsound Jürgen Seefelders, aus der Hardboptradition
kommend, aber durch Phrasierung und Linienkomposition ganz eigene Geschichten erzählend,
und das Vibraphon, meisterlich gespielt von Tom van der Geld, geben dem Quartet eine
unverwechselbare Prägung. Eintritt 20,/Mitglieder 10,
Fr. 24.4.
LORENZO PETROCCA QUINTET
feat. BRUNO DE FILIPPI (harmonica)
Lorenzo Petrocca ist einer der wenigen Gitarristen der heutigen Zeit, die
sich ganz der traditionellen Jazzgitarre verschrieben haben. Virtuosität und
geschmackvolle Improvisationen sind seine Markenzeichen. Durch Konzerte und Aufnahmen u.a.
mit Herb Ellis, Ack van Rooyen, Dusko Goykovich, Peter Herbolzheimer konnte er sich in den
letzten Jahren einen Namen in der europäischen Jazzszene erarbeiten. Lorenzo Petrocca
(git) präsentiert heute abend mit seinem italienischen Landsmann Bruno De Filippi
(harmonica), Joachim Scheu (p), David Petrocca (b) und Armin Fischer (dr) Swing, Bebop und
Mainstream. Eintritt 20,/Mitglieder 10,
Dieses Konzert findet mit freundlicher Unterstützung des Istituto Italiano di
Cultura München statt.
Sa. 25.4.
MARTY COOKS FRACTAL GUMBO
Gumbo bezeichnet man in New Orleans einen scharfen Eintopf aus den
verschiedensten und besten Zutaten, die die Küche zu bieten hat. Trotz dieser Vielfalt
ergibt sich ein harmonisches aber spannendes Zusammenspiel aller Elemente. Marty Cook (tb)
nimmt für sein Gumbo seine beiden Lieblingsgitarristen, Gunnar Geisse (git) und Geoff
Goodman (git), sowie Peter Perfido (dr) als rhythmischen Geschmackskatalysator. Der seit
nunmehr über 14 Jahren in München ansässige aus New York stammende Posaunist Marty Cook wurde vom kürzlich erschienenen
Penguin Guide to Jazz" als der führende Posaunist des zeitgenössischen Jazz
aufgeführt, von Ray Anderson mal abgesehen. Eintritt 18,/Mitglieder 9,
So. 26.4.
JAM SESSION offene Bühne seit 20 Jahren
Eintritt 5,
Di. 28.04.
RIGMOR GUSTAFSSON (voc) & TINO DERADO TRIO S/BRD
Obwohl Rigmor Gustafsson nicht zwischen New Yorker Wolkenkratzern sondern zwischen
schwedischen Nadelbäumen aufwuchs, der nächste Nachbar nicht ein Jazzclub sondern ein
Bauernhof war, und die Geräusche in der Nacht nicht von den heulenden Sirenen Manhattans
sondern von muhenden Kühen stammten, war der schwedischen Sängerin immer schon klar,
daß Jazz ihr Leben bestimmen würde. 1993 zog sie in den Big Apple, wo sie seitdem mit
allen spielt die Rang und Namen haben. Am heutigen Abend wird sie von Tino Derado (p),
Henning Sieverts (b) und Guido May (dr) begleitet. Eintritt 20,/Mitglieder 10,
Mi. 29.4. highlight
CARLOS WARD RADIUS
presents the music of Don Pullen and Don Cherry
"Its true that to play music you must know life...Sometimes you have to
play like youre hungry." Carlos Wards eigener Zugang zur Musik ist von diesem
Hunger nach Erfahrung nachhaltig geprägt. Vor 10 Jahren als "Talent Derserving Wider
Recognition" im Down Beat Poll gefeiert, begann sein musikalischer Werdegang Mitte
der 60er Jahre im legendären John Coltrane Octet. Weitere Stationen sind eng mit den
Namen Sunny Murray, Don Cherry, Paul Motian und natürlich Abdullah Ibrahim (mit dem er
innerhalb einer Dekade 15 Produktionen einspielte) verbunden. Die CD Produktionen unter
eigenem Namen zeigen, daß das kompositorische Potential Carlos Wards, die komplexe Welt
des New Jazz erschließt. Mit Andy Milne (p), Essiet Okon Essiet (b) und Mark Prince (dr)
präsentiert Carlos Ward (as, fl) die Musik von Don Pullen und Don Cherry. Eintritt
28,/Mitglieder 14,
Do. 30.4.
TRIAS QUARTET - A HAIR OF THE DOG -
A Hair of the dog - das heißt soviel wie: gib mir noch was von dem was mir
gestern solch einen Kater gemacht hat!" Bekanntlich wird der Kater dann besser!
Neue Stücke von Geoff Goodman (git, mandocello) und Gunnar Geisse (git), mit Schwerpunkt
auf freien Improvisationen, Atmosphären und Klängen. Sebastian Hilken (cello) und Bill
Elgart (dr). Eintritt 18,/Mitglieder 9,
Fr. 1.5.
Tenor Madness
Johannes Enders / Tony Lakatos (ts), Roberto Di Gioia (p), Marc Abrams (b), Falk Willis
(dr).
Programmänderungen vorbehalten
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