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Programm Juni 98
Di. 2.6.
MAXOLUTION-QUARTET (MQ)
3 Jahre jammen die
Jungs nun schon zusammen und sind in dieser Zeit ganz schön rumgekommen. Sie spielten in
Leipzig beim Jazznachwuchsfestival, beim Münchner Musiksommer im Olympiapark, in
Marktoberdorf bei Jugend Jazzt Bayern, wo man ihnen den ersten Preis zusprach und sie nach
Düsseldorf zum Bundeswettbewerb schickte. Sogar im Ausland spielten die 4 schon: im
spanischen Getxo/Bilbao und auch in Prag. Es wird langsam wieder Zeit, daß sich MQ auch
mal in München wieder zeigt. Und wenn die Plattenpressen schnell arbeiten, haben sie
unter Umständen ihre CD im Rucksack dabei. Matthias Gmelin (dr), Ludwig Leininger (b),
Johannes Daum (p) und Max Tiller (sax) versuchen unter Beweis zu stellen, warum sie sogar
vom Jazzpodium zu den herausragenden" Gruppen der Nachwuchs-Szene gezählt
werden. Eintritt 16,/Mitglieder 8,
Mi. 3.6. & Do. 4.6. special
concert
CLAUS KOCH & THE
BOPERATORS
The Boperators
wurden 1994 von Claus Koch und Claus Raible gegründet. Die Band besteht aus jungen
Musikern, die alle eine Vielzahl von Erfahrungen im Zusammenspiel mit internationalen
Größen gesammelt haben. Die pulsierende Kraft und die harmonische Finesse des Bebop
bilden die Grundlage für die Musik des Quartetts. In wechselnden Besetzungen spielte die
Band auf zahlreichen internationalen Festivals und in namhaften Jazzclubs. Das Programm
besteht zum großen Teil aus Eigenkompositionen sowie einigen Bearbeitungen von
ausgewählten Jazz-Standards. Claus Koch (ts), Claus Raible (p), Martin Zenker (b) und
Rick Hollander (dr). Eintritt
18,/Mitglieder 9,
Fr. 5.6. & Sa. 6.6.
THOMAS FAIST QUINTET
Moderne Kompositionen
gelungen interpretiert, Blues und Bebop, sowie Stücke aus eigener Feder werden von einer
hochkarätigen Band dargeboten, die sich durch technische Brillanz und Improvisationskunst
auszeichnet. Thomas Faist (as, ts), Johannes Herrlich (tb), Walter Lang (p), Thomas
Stabenow (b), Rick Hollander (dr). Eintritt 18,/Mitglieder 9,
So. 7.6.
JAM SESSION Der Treffpunkt der Münchner Jazzszene Eintritt
5,
Di. 9.6.
CHARLY ZASTRAU TRIO
Der hoffnungsvolle
Jazz-Nachwuchs der Alpenrepublik, Charly Zastrau (p), Lui Leininger (b), Matthias Gmelin
(dr), musizierte zum ersten Mal gemeinsam als Rhythmussektion in der Jazzkapelle unter der
Leitung von Kapellmeister Al Porcino (Jazz Explosion) und beabsichtigte bald darauf einen
eigenen Klangkörper ins Leben zu rufen. Da sich bei drei Musikern die Gründung eines
Trios anbot, beschlossen unsere Musikanten, sich mit dieser Formation nicht nur dem
Liedgut der Altmeister (Wayne, Herbie, Freddie...) zu widmen, sondern auch mit eigenen
Melodiefindungen vorstellig zu werden. Das Trio freut sich darauf, diesen Frühlingsabend
mit ihrer Hörergemeinde teilen zu können, und so bleibt nur noch eines zu sagen:
"Es hat Euch lieb!" Eintritt
15,/Mitglieder 7,50
Mi. 10.6. special concert
PETER OMARA QUINTET HERITAGE
Nach langer Pause
präsentiert der australische Gitarrist und Wahlmünchner Peter OMara sein neues
Quintet. In letzer Zeit vornehmlich mit Passport unterwegs, zeigt Peter OMara hier
eine andere Seite seines Könnens, als gefühlvoller Solist und Begleiter in einem
akustischen Jazz Rahmen. Die Musik des Quintets, mit vielen Eigenkompositionen bestückt,
spiegelt die Wurzeln des zeitgenössischen Jazz. Hier treffen sich drei Generationen der
besten Musiker der Szene zu einer langen, heißen Nacht. Peter OMara (git), Jason
Seizer (sax), Viktor Alcantara (p), Eugen Apostolidis (b) und Matthias Gmelin (dr).
Eintritt 18,/Mitglieder 9,
Do. 11.6. highlight
THE MUNICH JAZZ ORCHESTRA
feat. JOE HAIDER (p)
Im Sommer 1997 entwickelte
sich ein Auftritt des Guido May Quartets zu einer wilden Jam Session. Neben Till Martin,
Heinz Frommeyer und Thomas Stabenow gesellten sich noch Franz Weyerer und Johannes
Herrlich auf die Bühne. Die Idee zur Gründung einer neuen Big Band wurde geboren. Guido
May und Franz Weyerer taten sich unter Mithilfe von Thomas Stabenow zusammen und brachten
den Stein ins Rollen. Ein Pool hochkarätigen Musiker war schnell gefunden. Diese Musiker
treffen sich ein bis zweimal im Jahr zu intensiven Proben und Konzerten, und stellen jede
Arbeitsphase unter ein "Motto". Und dieses Motto lautet heute: Joe Haider, der
seine Arrangements zur Verfügung stellt, die Band probt und selbst mitspielt. Ein neues
Aushängeschild für Jazz in München: Torsten Benkenstein, Peter Tuscher, Franz Weyerer
(tp), Hermann Breuer, Johannes Herrlich, Adrian Mears (tb), Felix Sapotnik, Till Martin, Johannes Enders (sax), Thomas Stabenow (b),
Guido May (dr) und Joe Haider (p). Eintritt 22,/Mitglieder 11,
Fr. 12.6. & Sa. 13.6.
COCINANDO
Cocinando spielt
zeitgenössische Latin Musik, die auf den traditionellen Strukturen afrocubanischer und
brasilianischer Rhythmen basiert. Cocinando heißt soviel wie kochen, hot
cookinlatin mit Imre Bajka (b, comp), Matthias Preisinger (p, keys), Axel Kühn (ts,
fl), Gerhard Gschlössl (tb), Andreas Keller (dr) und Biboul F. Darouiche (perc). Eintritt
18,/Mitglieder 9,
So. 14.6.
JAM SESSION Der Treffpunkt der Münchner Jazzszene Eintritt 5,
Di. 16.6.
SUBWAVE
Nuancenreiche Kompositionen
großer Melodien- und Harmonievielfalt spielt das Quartet nicht nur in die Ohren, sondern
vor allem ins Herz der Zuhörer. Gehalten von pulsierenden Drumgrooves und knackigem Bass
entfalten Gitarre und Saxophon ein expressives Kaleidoskop; in dem sich das
kosmopolitische Erbe verschiedener Musiktraditionen immer wieder neu zusammensetzt. Neben
schnellen, knalligen Kompositionen beherrscht die Gruppe auch fein abgestimmtes Spiel -
mit Cello, akk. Gitarre und dem tiefen warmen Klang der Bassclarinette eröffnet sich eine
zusätzliche musikalische Dimension. Subwave spielt ausschließlich Eigenkompositionen.
Ihre Musik ist artverwandt mit der von Living Colour, Eddie Harris und Pat Metheny.
Michael P. Patzelt (ss, ts, bcl, voc), Peter Satzger (e-git, akk.-git), Martin
Rubensdörffer (e-b, cello), Karsten Hembold (dr, perc). Eintritt 16,/Mitglieder
8,
Mi. 17.6.
IGNAZ SCHICK DECOLLAGE 3
Als 12jähriger lernte
Ignaz Schick auf dem Jazzfestival im österreichischen Saalfelden Don Cherry kennen.
Dieser ermunterte ihn dazu Saxophon zu lernen. Mittlerweile ist Ignaz Schick, der mit dem
Förderpreis der Landeshauptstadt München ausgezeichnet wurde, 26 Jahre alt und hat mit
Lonely Woman" ein Album veröffentlicht, an dem Cherry sicherlich seine Freude
gehabt hätte: Mit dem Trio DeCollage 3, Ignaz Schick (sax), Georg Janker (b) und Sunk
Pöschl (dr), setzt er auf die pluralistischen Ausdrucksformen freitonaler
Improvisationskunst und bindet diese in die verschiedensten musikalischen Zusammenhänge,
wie z.B. in einen Straight-Ahead-Jazz-Kontext oder in ethnische Klangwelten. Eintritt
15,/Mitglieder 7,50
Do. 18.6.
XALTURA
Der Bandname
"Xaltura" stammt aus dem bulgarischen - der Heimat des Bassisten Tchaudar
Natchev - und bedeutet soviel wie ein Gig, eben das, was wir heute hier machen"
so erläutert es der in Rumänien geborene Tenorsaxophonist Hugo Siegmeth. Gemeinsam mit
Marc Schmolling, ein Pianist tschechischer Herkunft, bieten die Jazzer weitaus mehr, als
das was man so unter einem bloßen "Gig" versteht. Der Schlagzeuger Hajo von
Hadeln verleiht durch sein facettenreiches Spiel der Band mit dem verzaubernden
osteuropäischen Flair", den Kompositionen und Arrangements von Bandleader Tchaudar
Natchev (b) eine neue Nuance. Hugo Siegmeth
(ts), Marc Schmolling (p), Hajo v. Hadeln (dr). Eintritt 16,/Mitglieder 8,
Fr. 19.6.
KONTRABANDA INTERNATIONAL
heißt Bläser- und
Trommelmusik für offene Ohren und Augen. Das Ensemble steht für farbig arrangierte und
kompetent eingespielte Musik mit Performancecharakter. Fünf Musiker an wechselnden
Instrumenten bearbeiten spielerisch das weite Feld zwischen vitalem Jazz und rhythmischer
Weltmusik. Marek Kopanski (sax, cl, didjeridoo), Alessandro De Santis (ts, perc), Jörg
Segellke (tuba), Stefan Sigg (flh, tp, perc) und Charlie Böck (perc). Eintritt
18,/Mitglieder 9,
Sa. 20.6. brazilian jazz
EMBALO
Embalo bedeutet in der
brasilianischen Musikszene soviel wie Avantgarde. Embalo, eine Formation um Julio Barbosa,
steht mit ihrem Namen für eine neue Konzeption brasilianischer Musik. Die sehr
persönlichen Kompositionen von Julio Barbosa zeichnen sich durch rasch wechselnde
Rhythmen und extravagante Harmoniefolgen aus. Musik ist unverkennbar brasilianischen
Ursprungs, läßt sich aber auch als eine Fusion unterschiedlichster Stilrichtungen
beschreiben. Christian Lohr (keys), Paul Tietze (b), Stephan Eppinger (dr), Bernd Hess
(git), Axel Kühn (as, ts, fl) und Julio Barbosa (tp, flh). Eintritt 18,/Mitglieder
9,
So. 21.6.
JAM SESSION Der Treffpunkt der Münchner Jazzszene Eintritt 5,
Di. 23.6.
DOM & JAZZ SUPPORT feat.
ALEX v. HAGKE (ts)
Der Münchner Osten meldet
sich zurück: mit Standard-Jazz vom Feinsten" in modernen Arrangements gastiert
die Gruppe um den jungen Posaunisten Dominik Hofmann endlich auch in der Unterfahrt. Neben
Dominik Hofmann (tb) ist mit von der Partie: Timmy Kawohl (p), Rudi Schiessl (b), Tobias
Hofmann (dr). Special Guest des Abends ist Alexander von Hagke (ts). Eintritt
16,/Mitglieder 8,
Mi. 24.6.
MASALA INDIAN
FUSION
feat. KRISHNA KUMAR,
Madras
In Südindien als Sohn des
berühmten Musikdirektors M. Harinath geboren, arbeitet der international renommierte
Musiker und Choreograph Krishna Kumar bereits seit einigen Jahren erfolgreich in
Deutschland. Als Komponist verbindet er in Masala die traditionelle südindische
Musiktradition mit westlicher Instrumentierung zu einer aufregenden zeitlos schönen World
Music. "This is very rhythmic, high energy music." Krishna Kumar (voc, jathis),
Sascha Gotowtschikow (indian percussion), Michael Blümel (keys), Joe Warrlich (b) und
Roman Seehorn (perc). Eintritt 18,/Mitglieder 9,
Do. 25.6.
ANDREAS PERGER
HEART POP BAND
Die herausragenden Musiker
um den E-Gitarrenvirtuosen und Komponisten Andreas Perger verblüffen mit poetisch
ausdrucksvollen Interpretationen und überwältigender instrumentaler Meisterschaft. Sein
neues Programm "Heart Pop" fesselt das Publikum mit atemberaubenden
Improvisationen und exzentrischen Kompositionen. Die Heart Bop Band ist seit Ende 1997 ein
festes Ensemble, daß sich organisch aus der Münchner Jazz Szene heraus entwickelt hat.
Andreas Perger (git), Paul Tietze (6-String Bass), Arno Haselsteiner (dr), Jan Eschke
(keys). Eintritt 16,/Mitglieder 8,
Fr. 26.6.
ZIKELI ZENTRAL
Die Wurzeln der Band reichen
zurück bis in die 80er Jahre, als Notker Zikeli (as) zusammen mit Hajo von Hadeln (dr)
und Martin Zenker (b) die Gelegenheit hatte, erste musikalische Schritte zu gehen. Die
Idee zu einer Erweiterung zum Sextett mit Andreas Mederl (tp), Hugo Siegmeth (ts) und Marc
Schmolling (p), entstand bei den Abschlußprüfungen am Richard Strauss Konservatorium.
Das Programm reicht von Horace Silver über Art Blakey bis zu Charles Mingus, selten
gespielte Stücke der Blue Note Ära werden wieder zum Leben erweckt, neu arrangiert und
bearbeitet. Eintritt 18,/Mitglieder 9,
Sa. 27.6.
EUGEN APOSTOLIDIS QUARTET
hear "here
and now" jazz
Johannes Enders (sax),
Stefan Schmid (p), Eugen Apostolidis (b), Guido May (dr). Die Musik dieser Band führt
eine große Bandbreite moderner improvisierter Musik vor: Sheet of sound, hard swinging
Bop und Blues bilden die Basis für intuitives und intensives Zusammenspiel. Eintritt 18,/Mitglieder 9,
So. 28.6.
JAM SESSION offene Bühne für Einsteiger Eintritt 5,
Di. 30.6.
MIND GAMES
Die Jazzformation Mind Games
ist seit mehr als 10 Jahren für extravagante Eigenkompositionen in ungewöhnlicher
Besetzung bekannt. Kraftvolle Improvisationen und lyrische Introvertiertheit machen das
Zuhören zu einem abwechslungsreichen Erlebnis. Auf ihrer mittlerweile 4. CD präsentieren
die sieben Musiker den international renommierten Trompeter Claudio Roditi, der sie auch
auf zwei Tourneen begleitete. Lisa Wahlandt (voc), Ulrich Wagenheim (fl,as), Andi Binder
(waldhorn), Andy Mulo Franzl (saxes), D.D. Lowka (b), Bastian Pusch (p), Csaba Schmitz
(dr). Eintritt 18,/Mitglieder 9,
Programmänderungen vorbehalten
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