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PROGRAMM MAI 1998

click to enter Johannes Enders HomepageFr. 1.5.
JOHANNES ENDERS /
TONY LAKATOS QUINTET
TENORMADNESS
An diesem Abend treffen sich zwei der wohl wichtigsten Saxophonisten Europas zu einer hochenergetischen Tenorbattle, wobei die sanften Töne natürlich nicht ganz vernachlässigt werden. Kennen und schätzen gelernt haben sich Tony Lakatos (ts) und Johannes Enders (ts) vor 10 Jahren in der Unterfahrt. Unterstützt werden die beiden von der hochkarätigen Rhythmusgruppe Roberto Di Gioia (p), Marc Abrams (b) und Falk Willis (dr). Eintritt 20,—/Mitglieder 10,—

Sa. 2.5.
FRANZ-DAVID BAUMANN JAZZ ENSEMBLE

Das Franz-David Baumann Jazz Ensemble spielt Modern Jazz in klassischer Quintettbesetzung: Franz-David Baumann (tp, flh), Wolfgang Roth (sax), Sebastian Wittstock (p), Chris Lachotta (b) und Gregory Charamsa (dr). Das Ensemble spielt ausschließlich zeitgenössische Jazzkompositionen von Baumann, der am Richard-Strauß-Konservatorium und an der Musikhochschule München studierte und mit dem Kulturpreis der Landeshauptstadt München ausgezeichnet wurde. Eintritt 18,—/Mitglieder 9,—

So. 3.5. JAM SESSION
Der Treffpunkt der Münchner Jazz Szene Eintritt 5,—

Di. 5.5.
MARKUS WOELFLE QUARTET

Marcus Woelfle (violine, viola), Chris Lachotta (b), Christian Pfanzelter (git) und Alex Haas (git), die bereits in vielfältigen Gruppen agierten, fanden 1994 zusammen, um Jazz zu spielen, der von seiner Besetzung her an Formationen der Swing-Ära anknüpft, aber einen starken Bezug zum Bebop hat. Aus ihrem mangelnden Purismus und ihrer Vorliebe zu unterschiedlichen Musikrichtungen machen sie keinen Hehl. Sie agieren zwar in der Tradition des „Sinti-Jazz", stellen aber gegenwärtig-frisches Musizieren über museale Worte. Eintritt 18,—/Mitglieder 9,—

Mi. 6.5. blues special
MANO MANIAK & HUBERT HOFHERR DUO BLUES and more

Mano Maniak (guitar lightnin’) & Hubert Hofherr (power harmonica) – ein äußerst spannendes Blues Erlebnis mit musikalischen Einflüssen aus Chicago, Los Angeles, New York und dem Mississippi-Delta. Abgesehen davon, daß die beiden gebürtigen Niederbayern einiges an Mentalität und Humor teilen, verbindet sie v.a. die Liebe zum Blues. Beide begannen ihr Instrument als Autodidakten zu spielen, bevor sie später ihre musikalische Ausbildung in München absolvierten, Hofherr studierte an der Musikhochschule, Maniak an der Jazz School Munich. Während der letzten 15 Jahre tourten sie mit diversen Formationen im In- und Ausland, veröffentlichen LP’s und CD’s, und leiten beide erfolgreich ihre eigenen Bluesbands. Eintritt 15,–/Mitglieder 7,50

Do. 7.5. Live-Mitschnitt des Bayerischen Rundfunks
PAOLO FRESU (tp) FURIO DI CASTRI (b)

Der sardische Trompeter Paolo Fresu gilt mit seinem warmen, lyrischen Ton inzwischen als einer der wichtigsten europäischen Vertreter dieses Instruments. Auftritte mit Gerry Mulligan, Albert Mangelsdorff, Dave Holland, Aldo Romano u.a. unterstreichen seine Ausnahmestellung. Daneben ist Fresu auch Mitglied im Italian Instabile Orchestra, derzeit das musikalische Aushängeschild der italienischen Jazzszene. 1991 wurde Paolo Fresu von der Fachpresse zum Musiker des Jahres, sein Quintet zur Band des Jahres gewählt. Seit 1990 tritt Fresu auch im Duo mit dem Bassisten Furio Di Castri auf, der neben Altmeister Bruno Tommasso zu den führenden Jazzbassisten Italiens zählt. Furio Di Castri wurde durch seine Zusammenarbeit mit Chet Baker, Michel Petrucciani, Paul Bley, Joe Henderson u.a. einem breiteren Publikum bekannt. Eintritt 16,—/Mitglieder 8,—

wpe33.jpg (3589 Byte)Fr. 8.5. latin jazz
HECTOR MARTIGNON TRIO
FOREIGN AFFAIR

Der Kolumbianer Hector Martignon (p) ist vielen sicher noch aus seiner Zeit in München bekannt. Er lebte von 1984 - 88 hier und gehörte zur Grupo Irazu und Conexion Latina. Des weiteren spielte er u.a. mit Mikis Theodorakis, Arturo Sandoval und Tata Guines. Nach einem Jahr Aufenthalt in Brasilien zog er 1989 nach New York, wo er seitdem mit den führenden Latin-Brazil-Jazz-Salsa Bands (Ray Barretto, Mongo Santamaria, Claudio Roditi) spielt und weltweit tourt. Sein Trio war über Jahre hinweg die Seele des Ray Baretto Jazz Sextetts. In diesem Trio treffen die Anden, die Karibk, Andalusien, Cuba, New Orleans, Bahia und Rio aufeinander. Hector Martignon (p), Jairo Moreno (b) und Satoshi Takeishi (dr). Eintritt 18,—/Mitglieder 9,—

Sa. 9.5. special concert
LEGACY

Als eine der wenigen Bands in Europa orientiert sich Legacy an der New Yorker M-Base Szene um Steve Coleman. In neuer Besetzung präsentiert Legacy eine Mischung aus Funk, Jazz und Hip-Hop mit polyrythmischen Strukturen und verspricht ein packendes Live-Erlebnis. Stefan Zenker (sax), Sebastian Wittstock (p), Roland Reinke (git), Bastian Jütte (dr) und Peter Hops (b). Eintritt 18,—/Mitglieder 9,—

So. 10.5. JAM SESSION Eintritt 5,—

Di. 12.5. Highlight
LEE KONITZ / STEVE SWALLOW / PAUL MOTIAN

Lee Konitz spielte schon mit Steve Swallow und Paul Motian u.a., Steve Swallow spielte schon mit Lee Konitz und Paul Motian u.a., Paul Motian spielte schon mit Steve Swallow und Lee Konitz u.a.. Lee Konitz (as), Steve Swallow (b), Paul Motian (dr). Eintritt 32,—/Mitglieder 16,—

Mi. 13.5.
WITTSTOCK TRIO

Das Trio bewegt sich zwischen komplementären Extremen, zwischen Monk und Evans, Zitat und Idee, Empfindsamkeit und Coolness. Sebastian Wittstock (p), Ludwig Leininger (b) und Michael Nagel (dr). Eintritt 15,—/Mitglieder 7,50

Do. 14.5. & Fr. 15.5. special concert - Am 14.5. Live-Mitschnitt des Bayerischen Rundfunks
NICE GUYS (USA/Japan/Belgium/Germany)
Es war einmal an einem schwülen Sommernachmittag in Brooklyn, New York, da begaben sich vier junge Menschen in einen dunklen Keller, um zum ersten Mal miteinander Musik zu machen. Und anstatt sich an der 5379967. Version von "Stella By Starlight" zu versuchen, spielten sie einfach drauflos - ohne Vorgabe. Und heraus kam herrlich ungezwungene, ungeplante Musik unserer Zeit. Genau das werden sie auch an diesen zwei Abenden wieder tun. You better be there!!! Bill McHenry (sax), Tak Nakamura (keys, sampler, tp), Nicolas Thys (e-b) und Falk Willis (da drums). Eintritt 20,—/Mitglieder 10,—

melissa.jpg (6173 Byte)Sa. 16.5. 
B.H.Hopper Management
presents RISING STAR
MELISSA WALKER (voc)
& QUARTET

"May I Feel" heißt ihr Debütalbum beim Münchner Label enja. Dessen Chef, Matthias Winkelmann, wurde durch den New York Club "Visiones" auf die junge kanadische Sängerin aufmerksam gemacht. Melissa Walker ist mit Rock- und Soulmusik aufgewachsen, doch ihr "favorite" ist Swing. Das Repertoire ihres Jazzgesangs ist stark vom Entertainment gefärbt, der Show-Aspekt macht ihr eine Menge Spaß. Ein kolossales Gefühl für Rhythmus, glänzende Technik und fesselnde Bühnenpräsenz machen Melissa Walker (voc) zur großen Hoffnung im Jazzgesang. Mit George Colligan (p), James King (b) und Clarence Penn (dr). Eintritt 22,—/Mitglieder 11,—

So. 17.5. JAM SESSION Eintritt 5,—

Mo. 18.5. Beginn: 20Uhr Jahresmitgliederversammlung des
Förderkreises für Jazz und Malerei e.V. 1997

Di. 19.5. 
THOMAS FAIST / FRANZ WEYERER QUINTET

2 Musiker, die sich seit vielen Jahren über ihre gemeinsame Big Band Arbeit kennen (Frank St.Peter, Al Porcino, Harald Rüschenbaum, Tilo Wolf), präsentieren sich hier im Quintet. Begleitet von Heinz Frommeyer (p), Manolo Diaz (b) und Michael Keul (dr), spielen sie originell arrangierte Kompositionen verschiedener Jazzgrößen wie Dizzy Gillespie, Horace Silver, Cannonball Adderley etc... Eintritt 18,—/Mitglieder 9,—

Mi. 20.5.
LATIN INN

Musik, die in die Beine und sofort ins Blut geht. Ein mitreißendes Repertoire aus Brasil-Jazz, Pop, Bossa Nova, Samba und Swing, das mit Temperament und Hingabe von Nice Ferreira (voc), Andy Lutter (p), Dieter Bader (git), Lucho Sotomayor (b) und Claudio Wilner (dr) dargeboten wird. Eintritt 18,—/Mitglieder 9,—

Do. 21.05. Art of the Duo
TIM BERNE (sax) - MARC DUCRET (git)

Seit 1991 verbindet Marc Ducret und Tim Berne eine enge, nicht nur musikalische Freundschaft. Ducret war (und ist) in den Formationen von Berne’s "Caos Totale" und "Bloodcount" integriert. Auf Tim Berne’s Label "Srewgun" erschien soeben die Solo-CD "un certain malaise", die Ducret an der elektrischen Gitarre präsentiert. Tim Berne und Marc Ducret gehören zu den eigenwilligsten Vertretern ihres Instruments, beide bestimmen maßgeblich das Geschehen des modernen Jazz auf internationaler Ebene. Eintritt 20,—/Mitglieder 10,—
Am 20.5. ist das Duo ab 17 Uhr zu einem Schnupperkonzert bei Jazz is Beck zu Gast. (Kaufhaus Ludwig Beck am Rathauseck, 4. Stock)

Fr. 22.05.
ALEX DE SANTIS JAZZ QUARTET

Gedankenkette: Volare - Musica - Celentano - Jazz - Gino Paoli - Estate - Roma - Ferien - Fliegen Sie mit dem neuen Programm des Alex De Santis Quartet e le „Canzoni" nach Italien.  Alex De Santis (I/I, sax),
Davide Roberts (I/GB piano), Rudi Schießl (I/D bass),  Thomas Elwenspoeck (I/S.-Afr. drums) Eintritt 18,—/Mitglieder 9,—

Sa. 23.5.
THE FUNNY VALENTINES

Vier Damen, vier Stimmen, vier Sterne am Münchner Jazz- und Swinghimmel. Sie singen charmant und ausdrucksvoll die Klassiker der Jazz- und Swingära in ausgefeilten Arrangements. Sie faszinieren bei ihren Auftritten mit ihren virtuosen Solostimmen a capella oder auch mit Jazzquartet wie am heutigen Abend in der Unterfahrt: Dennis Meyerding (dr), Edgar Lugmaier (bass), Fredl Eisenmann (p) und Titus Waldenfels (git). Hermine Gascho, Rocio Guitard, Sigi Schnitzer und Joy C.Green (vocals). Eintritt 18,—/Mitglieder 9,—

So. 24.5. JAM SESSION Der Musikertreffpunkt Eintritt 5,—

Di. 26.5.
JOHANNES HERRLICH TRIO

Das Trio um Posaunist Johannes Herrlich spielt akustische Musik von Jazz über Balladen bis Groovy. Das Repertoire besteht zum Teil aus Jazz Standards des "American Songbook", Kompositionen bekannter Jazzmusiker und eigenen Stücken. Die Jazzimprovisation steht dabei im Mittelpunkt ihres kreativen Schaffens. Durch die dunklen, warmen Klangfarben ihrer Instrumente (Kontrabaß und Posaune) ist die Musik sehr erverbunden. Der Verzicht auf ein Harmonieinstrument verschafft der Musik größtmögliche Klarheit und Offenheit. Johannes Herrlich (tb), Henning Sieverts (b) und Guido May (dr).   Eintritt 16,—/Mitglieder 8,—

Mi. 27.5.
LOUSY DAYS

Vom Kuschelfunk zum Hardcoredixie, S. Gschwendtner (b), Ch. Reiserer (sax), J. Schneider (dr) und G.Weis (dr) machen es auf ihre Art. Eintritt 16,—/Mitglieder 8,—

Do. 28.5.
FRANZ DANNERBAUER’S MUSIC LIBERATION UNIT

„Käme Franz Dannerbauer aus New York und nicht von einem bayerischen Bauernhof, wäre der standhafte Geheimtip wohl längst ein Star." so das Jazzpodium im Dezember ’96 in einem Artikel anläßlich des 15jährigen Bestehens der Franz Dannerbauer Music Liberation Unit. Die zwischen Avantgarde und Hardbop angesiedelten Arrangements verbinden mehrstimmige, sich überlagernde Bläsersätze , Tempi- und Taktwechsel in durcharrangierten, melodiebetonten Kompositionen. Bayerische Folklore mischt sich mit Swing, Marschmusik mit Free-Jazz Fetzen. Mit seiner Musik möchte Franz Dannerbauer (b) der Phantasie Flügel verleihen, Andrew Naughton (tp), Stefan Zenker (ts), Gerhard Gschlössl (tb), Heinz Frommeyer (p) und Martin Kolb (dr) helfen ihm dabei. Eintritt 18,—/Mitglieder 9,—

Fr. 29.5. & Sa. 30.5. special concert
LET’S MISBEHAVE
ANNETTE NEUFFER QUINTET
plays the music of COLE PORTER

Annette Neuffer (voc, tp), Andreas Maile (ts, ss), Bernhard Pichl (p), Rudi Engel (b) und Hendrik Smock (dr). Das Repertoire der Band setzt sich ausschließlich aus Kompositionen von Cole Porter zusammen. Wer allerdings auf die Gassenhauer wie "Night And Day" oder "I Get A Kick Out Of You" wartet, tut dies vergeblich. Vornehmlich wurden die in Vergessenheit geratenen Werke Porters und die sonst nie gespielten Verses (Rezitative aus den Musicals) ausgewählt. Dieses Programm konnte nur durch viel „archäologische" Sucharbeit zusammengestellt werden und hebt sich dadurch garantiert von den meisten anderen Cole-Porter-Tributen ab. Eintritt 18,—/Mitglieder 9,—

So. 31.5. JAM SESSION offene Bühne für Einsteiger Eintritt 5,—

Programmänderungen vorbehalten