Einsteinstrasse 42
81675 München
Club: 089-4482794
Öffnungszeiten:
Mo. bis So. 19.30 bis 1 h
Konzertbeginn: 21.00 h

crew only
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Mo. 1.10.

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra
Count Basie Special
Der heutige Montag abend ist Count Basie gewidmet. Strahlender Ensembleklang und großartige Solisten bildeten seit über 50 Jahren den Inbegriff von swingendem Big Band Sound. Riff Style, Blues, swingende, melodische Linien, das war und ist für Basie-Fans das Non plus Ultra der Big Band Ära.
Eintritt: 20,- DM/ Mitglieder 10,- DM

Di. 2.10. BR-Mitschnitt
Sebastian Gampert’s Contrast
Hugo Siegmeth (ts), Ulrich Wangenheim (as), Martin Auer (tp), Sebastian Gampert (p), Ludwig Leininger(bass), Matthias Gmelin (dr)
Im vergangenen Jahr machte das Sextett um Sebastian Gampert auf internationalen Bühnen auf sich aufmerksam. Der besondere Reiz der Musik liegt in der kompositorischen Stärke der einzelnen Bandmitglieder. Die Kompositionen spannen einen weiten Bogen von bizarrem Hardbop, über gefühlvolle Balladen hin zu frei improvisierter Musik, stets im Rahmen von feingeschliffenen Arrangements. Eintritt: 20,- DM/ Mitglieder 10,- DM

Mi. 3.10. Highlight
Marc Copland Trio
"Haunted Heart & Other Ballads"
Marc Copland (p), Drew Gress (b), Jochen Rückert (dr)
Seit einigen Jahren gehört der New Yorker Pianist Marc Copland zu den Stammgästen der europäischen Clubs und Festivals. Er ist ein herausragender Pianist, dessen Merkmal das ausbalancierte Arrangement ist, das sogar scheinbar ausgespielten Standards neues Leben einhaucht. Copland ist auf den ersten Blick kein spektakulärer Pianist der sein Publikum mit von der ersten Note an mit furiosem Fortissimo blenden will. Im Gegenteil: Erst nach dem Schlußakkord ergibt sich das ganze Bild. Hier ein Wechsel, dort überraschende Klangfarben unerwartete Töne und Tempowechsel. Alles zusammen ergibt großartige Musik. Eintritt: 20,- DM/ Mitglieder 10,- DM

Do. 4.10.
Joe Locke Quartet (USA)
Johannes Enders (ts,ss), Joe Locke (vib), Thomas Stabenow (b), Christian Salfellner (dr)
Joe Locke wurde 1959 in Palo Alto/Californien geboren.Im Alter von 8 Jahren begann er Schlagzeug zu spielen,und wechselte dann zum Vibraphon. “Das Vibraphon ist gewissermaßen eine Kreuzung zwischen Schlagzeug und Klavier” sagt Joe Locke, der mittlerweile zu einem der wichtigsten Vertreter seines Instrument, neben Bobby Hutcherson, Gary Burton oder Mike Mainieri, geworden ist. Dies belegt seine Zusammenarbeit mit Größen wie Lou Donaldson, Bob Mintzer, Kenny Werner, The Mingus Big Band u.a. Johannes Enders traf Locke zum ersten mal ‘90 bei einer Jam Session im New Yorker Jazzclub Mikell’s. Es folgte eine gemeinsame Tour durch Europa. Die Rhythmusgruppe des aktuellen Quartetts wird mit Thomas Stabenow am Bass und Christian Salfellner aus Wien vervollständigt. Eintritt: 24,- DM/ Mitglieder 12,- DM

Fr. 5.10./ Sa. 6.10.
Claus Koch & The Boperators
Ralf Hesse (tp), Claus Koch (ts), Claus Raible (p), Ernst Techel (b), Rick Hollander (dr)
„Ein Jazzkonzert auf Weltklasseniveau“, so enthusiastisch äußerten sich die Nürnberger Nachrichten anläßlich eines Konzerts der Boperators. Diese Formation hat sich, wie der Name verrät, dem Bebop verschrieben. Die Musik von Dizzy, Bird, Monk und Bud Powell ist die Inspirationsquelle für diese fünf Musiker, die mit Konsequenz, Stilsicherheit und Virtuosität Bebop neu und aufregend darbieten. Eintritt: 24,- DM/ Mitglieder 12,- DM

So. 7.10.
Jam Session
Leitung: Hermann Breuer
Die Sessions im Oktober werden vom Pianisten und Posaunisten Hermann Breuer geleitet. Hermann Breuer ist Dozent für Posaune am Konservatorium in München, einer der wichtigsten Vertreter der Münchner Jazzszene und ein herausragender Musiker. Eintritt 8,- DM

Mo. 8.10. Big Band Highlight
Summit Jazz Orchestra feat. Bobby Shew (tp)
Das Summit Jazz Orchestra um den Baßposaunisten Christian Sommerer präsentiert zusammen mit dem Startrompeter Bobby Shew als Gastsolist hochexplosiven und swingenden Big Band Jazz der Spitzenklasse. Das SJO konnte sich seit seiner Gründung 1997 international als eines der führenden Jazzorchester etablieren. Bobby Shew zählt zu den versiertesten und vielseitigsten Trompetern der Jazzszene. Neben seinen Engagements als Leadtrompeter bei Benny Goodman, Woody Herman, Buddy Rich, Tommy Dorsey oder Louis Bellson spielte der aus Los Angeles stammende Shew als Solist in den Combos von Bud Shank, Art Pepper und Horace Silver. Die seit 3 Jahren bestehende Verbindung zwischen Shew und dem SJO ist besonders eng. Jedes Jahr im Herbst absolvieren sie mehrere Konzerte, für nächstes Jahr steht eine gemeinsame CD- Produktion an. Das Konzert in der Unterfahrt beschließt die diesjährige Tournee und verspricht ein echter Höhepunkt zu werden. Eintritt: 26,- DM/ Mitglieder 13,- DM

Di. 9.10.
Martin Auer Quintet
Martin Auer (tp), Florian Trübsbach (ss,as), Jan Eschke (p), Andreas Kurz (b), Bastian Jütte (dr)
Der Trompeter Martin Auer hat in seinem Quintett junge Jazzmusiker aus dem süddeutschen Raum versammelt, um dem Publikum Jazz „Marke Eigenbau“ auf höchstem Energie- und Musikalitätsniveau darzubieten. Das Repertoire des Ensembles besteht aus Eigenkompositionen der Mitglieder; dabei ist es den fünf Musikern ein besonderes Anliegen, in ihre Musik eine ehrliche Aussage bzw. Intensität einzubringen. Höhepunkte in der Bandkarriere waren, neben zahlreichen nationalen Konzerten in Jazzclubs und auf Jazzfestivals, eine Rundfunkproduktion des BR sowie 2001 eine vierzehntägige Konzerttournee durch Jordanien, Syrien und Libanon dank einer Einladung des Goethe-Instituts Damaskus. Eintritt: 20,- DM/ Mitglieder 10,- DM

Mi. 10.10.
Ulrich Wangenheim Quartet
Ulrich Wangenheim (sax), Victor Alcantara (p), Andreas Kurz (b), Paul Hochstädter (dr)
Der seit vielen Jahren in München aktive Saxohonist Ulrich Wangenheim präsentiert seine neuen Kompositionen und Arrangements in klassischer Quartett- Besetzung. Geprägt von Swing, Fusion und zeitgenössischen Hardbop-Derivaten spielt das Quartett Arrangements, welche, von traditionellen Song-Strukturen ausgehend, sogar in kollektive Improvisationen münden, um schließlich „mit einem Kopfnicken Ordnung zu schaffen, wo eben noch lustvolles Chaos herrschte.“ (SZ) Eintritt: 18,- DM / Mitglieder 9,-

Do. 11.10. special concert
Roman Schwaller Nonet
‘The Original Tunes’
Peter Tuscher (tp), Roman Schwaller (ts), Domenik Landolf (bcl), Tom Vahrner (french horn), Johannes Herrlich (tb), Ed Partyka (tuba), Claus Raible (p), Thomas Stabenow (b), Mario Gonzi (dr)
Der Schweizer Tenorsaxophonist Roman Schwaller hat sich mit seinem Nonett einen Wunschtraum erfüllt: ein komplettes Programm mit Eigen-kompositionen der letzten 23 Jahre, orchestriert für eine illustre Besetzung mit Waldhorn, Bassklarinette und Tuba. Gespielt wird ein straight-ahead Jazz der Gegenwart, allerdings mit den enormen Klangmöglichkeiten dieser besonderen Besetzung – eine Anlehnung an das legendäre „Capitol Orchestra“ der fünfziger Jahre soll nicht verneint werden! Die Band besteht aus der Garde der Münchner Jazzmusiker, erweitert durch den Wiener Schlagzeuger Mario Gonzi. Eintritt: 26,- DM/ Mitglieder 13,- DM

NIGHTS with PIANO GIANTS - 12.10. bis 14.10. 2001

Fr. 12.10. CD- Präsentation ACT
Christof Lauer & Jens Thomas ‘The Sting Project’
Christof Lauer (ts, ss), Jens Thomas (p)
Nach dem großen Erfolg seines ACT Debüts FRAGILE NETWORK (Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik - Beste Jazz CD 1999), war für Christof Lauer der junge Pianist Jens Thomas Wunschkandidat Nr.1 für seine neue CD. Die Freundschaft Lauer-Thomas wird jetzt mit einem Projekt besiegelt, das - wie die Thomas Produktion mit Themen von Ennio Morricone - auch einen Widmungsträger hat: STING. Die großartigen Kompositionen von Sting, der selbst ein starkes Faible für Jazz hat, werden hier mit allem Raffinement in einen Raum freier Phantasie transportiert. Eintritt: 24,-/ Mitglieder 12,-

Sa. 13.10. CD- Präsentation ACT
Beirach - Huebner - Mraz
‘Round about Federico Mompou’
Richie Beirach (p), Gregor Hübner (viol), George Mraz (b)
Drei Musiker haben sich zusammengefunden, die auf geniale Weise die Sprache beider Welten, die der Klassik und des Jazz, verstehen“, schrieb die SZ zur CD „Round About Bartók“ (ACT 9276-2). Jetzt hat sich das kongeniale Trio der Musik des spanischen Komponisten Federico Mompou (1893-1987) angenommen. Wer mit dem bemerkenswertesten katalanischen Komponisten noch nicht vertraut ist, lernt hier acht Miniaturen aus Mompou’s Opus Magnum, dem Zyklus „Musica Callada“ (1959 bis 1967), ganz im Geist des Komponisten kennen. Und er erlebt die subtil-lustvolle Aneignung durch Improvisatoren, die sich manchen Befreiungsschlag gegen den verinnerlicht-balladenhaften Grundcharakter der Mompou-Werke erlauben. Respekt und inspirierte Spiellaune bestimmen gleichermaßen die Herangehensweise dieses nicht nur von der Besetzung her unkonventionellen Trios, das entscheidende Impulse für seinen kammermusikalischen Jazz aus der europäischen Klassik bezieht. Musik, in der nichts fehlt und nichts zuviel ist. Eintritt: 24,- DM/ Mitglieder 12,- DM

So. 14.10. CD-Präsentation ACT
Schlüter- Nabatov- Antolini • ‘Swing Kings’
Wolfgang Schlüter (vib), Simon Nabotov (p), Charlie Antolini (dr)
„Ich gestehe: Auf Swing fahre ich ab. Sehr nahe ist mir so ein Trio aus Lionel Hampton, Art Tatum und Buddy Rich. Und mein Freund Wolfgang Schlüter, in dem fast alle Vibraphonisten der Welt durchschimmern, also auch Lionel Hampton, gibt mir Gelegenheit, die nach Tolstoi klingende Frage zu beantworten: Wieviel Swing braucht der Jazz? Die Antwort geben die Swing Kings. Die Aufnahmen der heute in der Unterfahrt präsentierten CD entstanden bereits im September 1996. Das Trio ist nostalgisch bis in die Haarspitzen. Kein Wunder, diese Sehnsucht nach den verlorenen Paradiesen. Allen dämmerte es: Swing ist eine wundervolle Alternative zu den „Herz-Rhythmus-Störungen“ gewisser Modernismen. Es ist, als schaute Benny Goodman väterlich- gütig aus den Wolken zu.... Statt Blumen: Variationen auf Worte von James Joyce aus seinem „Ulysses“: Lieb dreckig Swing.“ (MICHAEL NAURA) Eintritt: 24,- DM/ Mitglieder 12,- DM

Mo. 15.10. Big Band Night
Munich Lounge Lizards
Diese Bigband aus München steht unter der Leitung des vielbeschäftigten Leadtrompeters Thomas Bendzko. Er hat diese Band aus Amateurmusikern vor mittlerweile 2 Jahren zusammengestellt. Die Lizards spielen Stücke von Basie bis Bob Mintzer und haben auch Kompositionen des Münchner Komponisten und Arrangeurs Wolfgang Roth im Gepäck. Eintritt: 20,- DM/ Mitglieder 10,- DM

Di. 16.10.
Das Richard-Strauss-Konservatorium präsentiert
in der Fortsetzung der erfolgreichen Reihe mit zwei unterschiedlichen Ensembles an einem Abend werden dieses Mal vorgestellt: Zuerst die Band HYPNOSIS mit Jerker Kluge (b), Wanja Slavin (as), Burkhard Fabricius (dr). Sie spielen eigene Kompositionen. Dann DIE KONSERVATORISCHE JAZZGRUPPE MÜNCHEN mit Stücken der Jazzkompositionsklasse Thomas Zoller. Es spielen Helmut Sinz (p), Axel Feld(git), Andreas Traub (e-b), Jerker Kluge (b), Mathias Götz (tb), Alexander von Hagke (ts, bcl)., Kay Fischer(ss, as), Friedrich Roitzsch (tp) Eintritt: 18,-/ Mitglieder 9,-

Mi. 17.10. Live- Mitschnitt des BR
Wolfert Brederode / Erik Ineke Quintet
Jaarmo Hoogendijk (tp), Harry Sokal (ts, ss), Wolfert Brederode (p), Gulli Gudmundsson (b), Eric Ineke (dr)
Das Wolfert Brederode - Eric Ineke Quintet präsentiert leidenschaftlich rhythmisch und melodisch orientierte Musik mit spannendem Drive, Transparenz und fließender Energie. Der holländische Nachwuchspianist Brederode hat zusammen mit Schlagzeuger Ineke ein Quintett zusammengestellt, das in Europa zusehends mehr Aufmerksamkeit erregt. Kein Wunder also, daß auch der Bayerische Rundfunk dieses Konzert aufzeichnet, bei dem neben der ausgezeichneten Rhythmusgruppe besonders die beiden Bläser im Vordergrund stehen. Da ist zum einen Jaarmo Hogendijk, einer der bekanntesten Trompeter Hollands, der durch schwerelose Technik und einen kraftvollen aber flexiblen Ton zu überzeugen weiß. Sein Partner Harry Sokal, Sideman von Art Farmer und Mitglied des Vienna Art Orchestra, verbindet coltraneske Einflüsse mit moderneren harmonischen und rhythmischen Konzepten. Reservierung empfohlen. Eintritt: 24,- DM/ Mitglieder 12,- DM

Do. 18.10. Jenny’s Birthday Concert
Jenny Evans & Rudi Martini Trio
Jenny Evans (voc), Gerhard Bickl (p), Chris Lachotta (b), Rudi Martini (dr)
Ob Jazzstandards oder Latinrhythmen, Balladen oder Titel mit orientalischen Einflüssen, Jenny Evans’ ganz persönliche Interpretation von Melodie und das besondere Charisma ihrer Stimme schaffen ein großes Spektrum vokaler Dynamik, das von zerbrechlich bis aggressiv reicht. Sie ist zu einer großen, individuellen Song-Interpretin gereift und verfügt über einen hoch kreativen Umgang mit Stimmtechnik, Harmonie und Phrasierung.
Eintritt 24,-/Mitglieder 12,-

Fr. 19.10. special concert
Jürgen Seefelder’s Jazzforce
feat. Carolyn Breuer (as)
Jürgen Seefelder (ts), Anke Helfrich (p), Thomas Stabenow (b) Sebastian Jütte (dr)
Jürgen Seefelder, in ganz Deutschland gefragter Sideman und seit vielen Jahren auch Leader seines Quartetts JAZZFORCE. Jazzforce präsentiert akustischen Jazz auf höchstem Niveau. Der Saxofonsound Seefelders – aus der Hardbop- tradition kommend, aber durch Phrasierung und Linienkomposition ganz eigene Geschichten erzählend – das zeitgenössische Piano, gespielt von Anke Helfrich und das pulsierende Rhythmusgeflecht von Stabenow und Bastian Jütte, geben dem Quartett eine unverwechselbare Prägung. Zu seiner aktuellen Tournee hat Seefelder die Saxophonistin Carolyn Breuer eingeladen. Eintritt: 24,-/ Mitglieder 12,-

Sa. 20.10. B.H. Hopper Management päsentiert „Rising Star“
Sarah Morrow Quintet
Sarah Morrow (tb), Jesse Davis (ts), Victor Atkins (p), Clarence Seay (b), Donald Edwards (dr)
Posaunistin Sarah Morrow begann im Alter von 12 Jahren Posaune zu spielen. Nach einem Kommunikationsstudium und Tätigkeit im Bereich Kunstmanagement entschied sie sich zu ihrer Liebe, der Musik, genauer dem Jazz, zurückzukehren. Von Ray Charles entdeckt, war sie die erste weibliche Musikerin, die zwischen 95 und 97 in seinem Orchester spielte und schloß sich anschließend Foley an, Miles Davis’ legendärem Leadbassisten. Danach kam sie nach Europa und spielte in der Band von Dee Dee Bridgewater. Für ihr CD- Debüt ‘Greeenlight’ erhielt sie große Anerkennung. Eintritt 26,- DM/ Mitglieder 13,- DM

So. 21.10.
Jam Session - Ltg. Hermann Breuer
Siehe Ankündigung vom 7.10. - Eintritt 8,-

Mo. 22.10.
Harald Rüschenbaum’s „Special Edition“
Mit einem neuen Big Band Projekt führt Harald Rüschenbaum die erfahrensten und anerkanntesten Jazzmusiker Deutschlands zu einer „Superband“ zusammen. Monatlich wird das Ensemble in der Herbstsaison seine Pilotkonzerte geben. Die Band wird einen neuen Standard der musikalischen Ausführung und der Arrangement-Auswahl setzen. Außergewöhnliche Solisten, Ensemblespiel auf höchstem Niveau und brennende Spielenergie überzeugen das Publikum. Die hohe Kunst, miteinander die Grenzen der musikalischen Möglichkeiten auszuloten und sie zu sprengen, ist das Ziel von Harald Rüschenbaum’s ‘SPECIAL EDITION’. Eintritt: 24,- DM / Mitglieder 12,- DM

Di. 23.10.
Alex Czinke & Band
Alex Czinke (git), Jan Eschke (p), Sava Medan (b), Stefan Noelle (dr)

Kürzlich stellte Alex Czinke sein zweites Album fertig, das 10 seiner neuen Kompositionen und ein Stück von Peter O’Mara, der auf der CD als Gast auf akustischen Gitarren zu hören ist, umfasst. Die abwechslungsreichen Songs des Programms vereinen Elemente der Bebop Ära und des Blues mit Songstrukturen der Beatles und Einflüssen der Pat Metheny Group der 70er und 80er Jahre. 1998 gegründet, erspielte sich das Quartett inzwischen einen unverkennbaren Bandsound jenseits bewährter Fusion- und Mainstream- Pfade. Melodischer New Jazz, von vier experimentierfreudigen Musikern mit unerschöpflicher Spielfreude vorgetragen. Eintritt: 18,-DM / Mitglieder 9,- DM

Mi. 24.10. special concert
Dick de Graaf Quartet „Soundroots“
Dick de Graaf (ts,ss), Andrea Pozza (p), Stephan Kurmann (b), Jeff Boudreaux (dr)
Wahren der letzten 2 Jahrzehnte ist der holländische Saxophonist Dick de Graaf auf Festivals und in Clubs aufgetreten. Vorletztes Jahr in der Unterfahrt vor ausverkauftem Haus mit einem Tribut an Jimi Hendrix zu Gast, präsentiert er heute sein neuestes Projekt „Soundroots“. Die dazu erschienene CD deckt die gesamte musikalische Entwicklung des 20 Jahrhunderts ab: Von Sidney Bechet bis Sting und von Dizzy Gillespie bis zu de Graaf selbst. De Graaf hat über ein Dutzend CDs aufgenommen, seine beiden letzten Veröffentlichungen wurden jeweils mit 4 von 5 Sternen von Amerikas Nr.-1 Jazzmagazin ‘Downbeat’ bedacht. Joe Lovano, der derzeit stilbildende Saxophonist sagt über de Graaf: „Dick speaks when he plays with his clear tone and fluent ideas...he is afresh sound inthis ever expanding exploration of music that is called jazz.“ Eintritt: 22,- DM/ Mitglieder 11,- DM

Do. 25.10. highlight
Ernie Watts Quartet
Ernie Watts (ts), Christoph Sänger (p), Rudi Engel (b), Heinrich Köbberling (dr)
Saxophonist Ernie Watts zählt ohne Zweifel zu den größten Jazzmusikern seiner Generation. Während seiner abwechslungsreichen Karriere hat er sich immer seinen eigenen Stil und Sound bewahrt. Seit 1994 beim renommierten Label JVC, hat Watts immer wieder durch sein kräftiges, singendes Spiel bewiesen, daß er ein Jazzmusiker erster Klasse ist. Ursprünglich von John Coltrane inspiriert, gewann er in jungen Jahren ein Stipendium in Berklee und war innerhalb kurzer Zeit Tenorist in der Band von Buddy Rich. Später war er dann für 20 Jahre in der Hausband der „Tonite Show“. 1987 dann der Umzug nach Colorado. Dies bedeutete für ihn den internationalen Durchbruch als bis heute unersetzliches Mitglied des preisgekrönten „Quartet West“ von Bassist Charlie Haden. „Phrasing as natural as falling water and a sound that is at once steeped in tradition and wholly unique“ (Eric Levin, People Magazine). Reservierung empfohlen. Eintritt: 28,- DM / Mitglieder 14,- DM

Fr. 26.10. & Sa 27.10.
Al Porcino Bigband
Ob Frank Sinatra, Ray Charles, Ella Fitzgerald, Nat King Cole, Charlie Parker oder Stan Kenton. Alle haben Al Porcino als ersten Trompeter verpflichtet. Er gilt als einer der bedeutendsten Leadtrompeter der Swing-Ära. Seit mehr als 20 Jahren lebt er in München und wird nicht müde, seine Vorstellung von „swinging“ Musik umzusetzen. Er hat ein fantastisches Bandbuch mit ausgefallenen Titeln und Arrangements und eine hervorragend eingespielte Band. Sein brillanter Sound, seine mitreißende Musikalität, seine Perfektion machen ihn zum Herz seiner legendären Big Band, die er mit Leidenschaft und Esprit führt. Letztes Jahr feierte Porcino seinen 75sten Geburtstag und zu diesem Anlaß erschien auch eine aktuelle Live- CD. Reservierung empfohlen. Eintritt: 26,- DM/ Mitglieder 13,- DM

So. 28.10.
19 Uhr Vernissage / 21 Uhr Jam Session
Jam Session mit Hermann Breuer Eintritt 8,- DM

Mo. 29.10.
Munich Lounge Lizards Big Band
Diese Bigband aus München steht unter der Leitung des vielbeschäftigten Leadtrompeters Thomas Bendzko. Die Lizards spielen Stücke von Basie bis Bob Mintzer und Kompositionen des Münchner Komponisten und Arrangeurs Wolfgang Roth. Eintritt: 20,- DM/ Mitglieder 10,- DM

Di. 30.10. vocal jazz highlight
Curtis Stigers
Der Curtis Stigers? Diese Frage taucht immer wieder auf, sobald der Name in Jazzkreisen genannt wird. Dies geschieht vor allem seit Veröffentlichung seiner bei Concord- Records erschienen CD „Baby plays around“. Berühmt wurde Stigers jedoch bereits 1991 mit seinem ersten Album und dem Top Ten Hit „I wonder why“. Er war bei allen TV- Shows eingeladen und hat die Welt bereist mit EltonJohn, Eric Clapton, Prince, Rod Stewart and Joe Cocker. Neben seiner Karriere als Popsänger hat er sich aber in den letzten 2 Jahren wieder dem gewidmet, was ihm am meisten am Herzen liegt und er sagt von sich, daß er heute glücklicher ist als in den 90er Jahren mit all dem Starrummel. Hinzu kommt, daß Stigers auch in der Jazzwelt Referenzen vorzuweisen hat, u.a Zusammenarbeit mit Toots Thielemans, Randy Brecker, Gene Harris und Frank Wess. Heute abend zu Gast mit seinem eigenen Trio. Vocal Jazz vom Feinsten. Eintritt: 30,- DM/ Mitglieder 15,- DM

Mi. 31.10. CD- Präsentation
Johannes Enders Quartet
‘SANDSEE’
Johannes Enders (sax), Oliver Kent (p), Dieter Ilg (b), Dejan Terzic (dr)
Der deutsche Ausnahmesaxophonist und Träger des Münchner Kulturförderpreises für Musik Johannes Enders zählt laut Fachmagazin ‘Jazzthing’ zu einem der 10 wichtigsten Nachwuchstenoristen weltweit.Er spielte bereits mit so nahmhaften Künstlern wie Lee Konitz,Donald Byrd, Milt Hinton, Reggie Workman, Kenny Wheeler, Billy Hart, Roy Hargrove und Joe Locke. Seine letzte CD ‘Quiet Fire’ (mit Vincent Herring) / Enja Records wurde unter die 10 besten Jazzproduktionen 2000 gewählt. Heute abend präsentiert er seine neueste CD ‘SANDSEE’, erschienen bei Organic Music. Unterstützt wird er dabei von einer hochkarätigen Rhythmusgruppe. Am Piano ein langjähriger Weggefährte, Oliver Kent aus Wien. Am Bass Deutschlands führender Bassist Dieter Ilg und am Schlagzeug der Nürnberger ‘Shooting Star’ und Leiter der inzwischen legendären Monday Night Big Band, Dejan Terzic. Gespielt wird akustischer und swingender Jazz der feinsten Art. Eintritt: 20,- DM/ Mitglieder 10,- DM