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Programm
September 2001
So. 2.9.
Jam Session - Leitung: Axel Schlosser (tp)
Der erst 24 jährige Axel Schlosser, der an der Musikhochschule in Mannheim sein Studium mit Auszeichnung abgeschlossen hat, lebt seit ca. einem halben Jahr in München. Der vielbeschäftigte Trompeter ist nicht nur ein erfahrener Sectionspieler in nahezu allen deutschen Bigbands, sondern auch ein ausgezeichneter Solist. Er wird den September hindurch die sonntäglich stattfindenden Jam Sessions leiten. Eintritt: 8,-
Mo. 3.9. bis Sa. 8.9.
PETER O´MARA’S SPECIAL SUMMER PROJECT
Peter O’Mara (git), Hugo Siegmeth (sax), Michael Hornek (p, org), Andreas Kurz (b), Matthias Gmelin (dr)
Der australische Gitarrist präsentiert sein neues Projekt, mit dem er im November auf Australientournee sein wird Seit 20 Jahren ist O‘Mara ein fester Bestandteil der europäischen Jazzszene, belegt durch seine Zusammenarbeit mit Musikern wie Joe Lovano, Dave Holland, Bob Mintzer, Kenny Wheeler, das United Jazz & Rock Ensemble, Passport, sowie weiteren Musikern der deutschen Jazzszene. 18 CD- Veröffentlichungen unter eigenem Namen hat der Ausnahmegitarrist vorzuweisen und seine Lehrtätigkeit am Münchener Konservatorium bringt ihn immer wieder in Kontakt mit jungen Talenten. Einige davon hat er hier in sein Projekt integriert. Hochaktuelle Musik, geprägt von einer Vielfalt unterschiedlicher Stimmungen, komplexen, warmen Klängen, geraden und ungeraden Metren. CD Monthly: „...this is melodic, sensitive Jazz. He uses his virtuosity to serve the music.“ Die FAZ: „Geschwätzigkeit liegt ihm fern. Er spielt lieber weniger Töne, aber dafür mit einem Maximum an Ausdruck.“
Wegen einer Fernsehaufzeichnung von PASSPORT in Mainz am Freitag 7. September, wird Peter O’Mara von Martin Scales vetreten.
Eintritt Mo. bis Do.: 18,-/ Mitglieder 9,- / Fr. und Sa: 22,-/ Mitglieder 11,-
So. 9.9. 19.30 Uhr Vernissage
„Fenster zum Himmel“
Acrylarbeiten auf Leinwand, Collagen und Mischtechnik von Ferdinand Fischhaber
So. 9.9. 21:00
Jam Session Ltg. Axel Schlosser (tp)
siehe Ankündigung vom 2.9. Eintritt 8,-
Mo. 10. - Sa. 15.9. brazil jazz
Domundo (D/Bras)
A New Conception of Brazilian Sound
Tizian Jost (p,keys), Hajo Hoffmann (viol), Lygia Campos (voc), Gerd Boelicke (e-b), Walter Bittner (dr)
Domundo ist eine Band, die sich der Darbietung und Weiterentwicklung der ethnischen Musikkultur Brasiliens verschrieben hat. Domundo existiert seit 1991 und ist durch viele internationale Festivals und Clubgigs bekannt geworden. Domundo zieht durch universelle, authentische Musik das Publikum in ihren Bann. Domundo strahlt auf der Bühne eine immer pulsierende Energie aus. Sie vermittelt dabei erdige, temperamentvolle und inspirierte Präsenz. Domundo kann man hören, Domundo kann man tanzen.
Eintritt Mo. bis Do.: 18,-/ Mitglieder 9,- / Fr. und Sa: 22,-/ Mitglieder 11,-
So. 16.9.
Jam Session mit Axel Schlosser (tp)
Siehe Ankündigung vom 2.9. Eintritt DM 8,--
Mo. 17.9.
Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra
Nach der selbst verordneten Sommerpause startet der unermüdliche Harald Rüschenbaum wieder voll durch für den Herbst diesen Jahres.
Di. 18.9.
Christian Doepke Trio
Christian Doepke (p), Henning Sieverts (b), Guido May (dr)
„Christian Doepke besticht mit feinster und ruhiger Melodieführung“, so die Fachzeitschrift „Piano“ über eine seiner Solopiano-Kompositionen, mit denen er im vergangenen Jahr in der Unterfahrt zu hören war. Seine Trio-Kompositionen, eine Mischung aus modernen Klangfarben, impressionistischen Passagen und Jazz-Elementen, bilden das Repertoire des heutigen Abends. Ein lyrisches Piano-Trio, in dessen Klangbild sich sowohl amerikanische, als auch europäische Musikkultur wiederspiegelt. Eintritt: 18,-/ Mitglieder 9,-
Mi. 19.9. CD- Präsentation
Martin Krusche Quintet
Martin Krusche (sax), Peter Tuscher (tp), Michael Flügel (p), Martin Zenker (b), Billy Elgart (dr)
Der 35 jährige Saxophonist Martin Krusche, in München geboren, erhielt nach seinem Studium in Würzburg ein Stipendium an der New School in New York. Von dort aus zog es ihn nach New Orleans, wo er mehrere Jahre lebte. Inzwischen wieder im Big Apple angelangt, hat er kürzlich ein CD- Album vorgelegt, mit dem er internationales Aufsehen erregte, „Friendship Pagoda“. Diese CD präsentiert er auf seiner aktuellen Europatournee.
Das Programm besteht größtenteils aus Eigenkompositionen, angereichert mit ausgewählten Standards. Eintritt: 20 DM/ Mitglieder 10 DM
Do. 20.9.
Thorsten Klentze Quartet
Thorsten Klentze (git, comp), Roger Janotta (sax, fl), Jost Hecker (cello), Marika Falk (perc)
Gitarrist und Komponist Thorsten Klentze ist seit 1982 in der Münchner Jazzszene aktiv. Bekannt durch die Gruppe „Fisherman’s Break“, präsentiert er jetzt hervorragende Musiker in einem sehr persönlichen, kammermusikalischen Rahmen. Multi- Instrumentalist und Komponist Roger Janotta fühlt sich in der klassischen Musik genauso Zuhause wie im Jazz, wo er bereits mit Carla Bley zusammengearbeitet hat. Cellist Jost Hecker ist Gründungsmitglied des „Modern Jazz Quartet“ und arbeitet regelmäßig mit Konstantin Wecker oder Mercedes Sosa. Marika Falk spielt Percussion-instrumente aus der ganzen Welt und ist Teil vieler Ensembles, unter anderem „Nunu.“ Eintritt: 18,-/ Mitglieder 9,-
Fr. 21.9. vocal jazz
Jenny Evans & Rudi Martini Trio
Jenny Evans (voc), Gerd Bickl (p), Chris Lachotta (b), Rudi Martini (dr)
Ob Jazzstandards oder Latinrhythmen, Balladen oder Titel mit orientalischen Einflüssen, Jenny Evans‘ ganz persönliche Interpretation von Melodie und das besondere Charisma ihrer Stimme schaffen ein großes Spektrum vokaler Dynamik, das von zerbrechlich bis aggressiv reicht. Ihr faszinierendes Erscheinungsbild, eine gute Portion englischen Humors und der direkte Kontakt zum Publikum machen Jenny Evans‘ Auftritt zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Eintritt 24,-/Mitglieder 12,-
Sa. 22.9. special concert
Peter Kunsek Quartet
Peter Kunsek (cl), Claus Raible (p), Martin Zenker (b), Guido May (dr)
In der europäischen Jazzszene vor allem als Instrumentalist und Bandleader etabliert, ist der in Graz lebende Peter Kunsek, ein Meister der Klarinette. Stupende Technik und ein runder ausdrucksstarker Ton, breite stilistische Wurzeln und fundiertes Wissen um die Tradition zeichnen ihn aus. Vor allem aber verfügt Peter Kunsek über ein untrügliches Gespür für „time“ den rhythmischen Puls und das Fundament einer Musik, in der sich gemäß ihrer afroamerikanischen Herkunft, wie in keiner anderen, künstlerische Vielschichtigkeit und Anspruch auf Unterhaltung vereinen. Auch als höchst originärer Komponist spannt Peter Kunsek in seinen Musikstücken einen Bogen von der Songform des „Great American Songbook“ bis hin zu zeitgenössischen, kammermusikalischen Miniaturen.
Eintritt: 24,-/ Mitglieder 12,-
So. 23.9.
Jam Session Ltg Axel Schlosser (tp)
Siehe Ankündigung vom 2.9. Eintritt: 8,-
Mo. 24.9.
Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra
Di. 25.9. vocal jazz
Sophie & Zona Sul
Sophie Wegener (voc), Tizian Jost (p), Sava Medan (b), Hajo von Hadeln (dr)
Zona Sul bezeichnet den südlichen Teil von Rio de Janeiro, die Stadtviertel Copacabana und Ipanema. Dort kreierten Joao Gilberto und Antonio Carlos Jobim Ende der 50er Jahre einen direkt vom Samba abstammenden Musikstil, den Bossa Nova. Rhythmisch etwas weicher und harmonisch komplexer wurde der Bossa Nova zu einer neuen Musikrichtung, die es bis dato in der populären brasilianischen Musik nicht gab. Bossa Nova „is the youngest child of traditional samba, who had an affair with jazz...it‘s more a look than a kiss; more tenderness than passion; more a note than a message.“ Dieses Zitat stammt von dem Dichter Vinicius de Moraes, der den Text zu dem wohl bekanntesten Bossa Nova „The Girl from Ipanema“ schrieb. Sophie und ihre Band Zona Sul spielen heute abend eine Auswahl der schönsten und seltener gespielten Bossa Novas und Sambas. Die bestens aufeinander eingespielte Band erhielt von der SZ das Prädikat „Traumhaft.“ Eintritt: 20 DM/ Mitglieder 10,-
Mi. 26.9. CD- Präsentation „Sliding Affairs“
Johannes Herrlich’s Trombone Fire
Johannes Herrlich, Adrian Mears, Hermann Breuer (tb), Eberhard Budziat (btb), Walter Lang (p), Gunther Rissmann (b).Matthias Gmelin (dr).
Man nehme: vier hochkarätige Posaunisten, dazu eine erfahrene Rhythmusgruppe und was dabei heraus kommt, ist ein wahres musikalisches Feuerwerk: „Trombonefire“ Neben dem Bandleader Johannes Herrlich blasen der experimentierfreudige Australier Adrian Mears und der Münchener Hermann Breuer mit geschmeidigem, singendem Ton die Tenorposaunen. Deren Soundspektrum rundet der Bassposaunist und Tubist Eberhard Budziat mit seinem samtweichen Tieftönen ab. Die Individualität der vier Posaunisten und die Homogenität des Satzes bestimmen den einmaligen kraftvollen Gruppencharakter, dieser heutzutage einzigartigen Formation. Johannes Herrlich führt in seinem Jazzseptett “Trombonefire” die feierliche Mehrstimmigkeit eines Posaunenchores mit dem satten Klang des dunklen Blechsatzes einer Bigband zusammen. Die Süddeutsche Zeitung schreibt hierzu: “Zweifellos ist Trombonefire eines der derzeit interessantesten und vielversprechendsten Projekte, selbst im internationalen Vergleich”.
Eintritt: 24,-/ Mitglieder 12,-
Do. 27.9.
Dragan Tabakovic Quartet
Dragan Tabakovic (git), Claus Raible (p), Sava Medan (b), Alex Sanguinetti (dr)
Dragan Tabakovic wurde 1968 in Banja/ Luka im ehemaligen Jugoslawien geboren und begann im Alter von sechs Jahren Gitarrre zu spielen. Zwischen 1988 und 1995 studierte er in Graz und Rotterdam und erhielt im Anschluß den Förderungspreis des österreichischen Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung. Sein Spiel ist beeinflußt von der Musik des großen Wes Montgomery oder Joe Pass, was sich auch in seiner Kompositionsweise wiederspiegelt. Im Moment auf Tournee hat er seine CD „ Simple Dance“ im Gepäck und präsentiert diese mit einer der eingespieltesten Rhythmusgruppen der Münchener Szene.
Eintritt: 18,-/ Mitglieder 9,-
Fr. 28.9. brazil jazz
EMBALO
A New Concept of Brazilian Music
Julio Barbosa (tp,
flh, comp. Arr.) Jürgen Seefelder (sax), Bernd Hess (guit), Matthias Preissinger (p), Florian Schmidt (b), Guido May
(dr)
Embalo, eine Formation um den Trompeter Julio Barbosa, steht für eine neue Konzeption brasilianischer Musik. Julio Barbosas Kompo-sitionen zeichnen sich durch rasch wechselnde Rhythmen und extravagante Harmoniefolgen aus. So ist Embalo‘s Musik zwar unverkennbar brasilianischen Ursprungs, sie läßt sich aber auch als eine Fusion unterschiedlichster Stilrichtungen beschreiben.
Eintritt: 24,-/ Mitglieder 12,-
Sa. 29.9. highlight
Christian
Elsaesser
So. 30.9.
Jam Session Leitung: Axel Schlosser (tp)
Siehe Ankündigung vom 2.9. Eintritt 8,-
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